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Grundstücksverkauf an Rechtsrockveranstalter gescheitert

Kloster Veßra  

Grundstücksverkauf an Rechtsrockveranstalter gescheitert

15.02.2019, 11:15 Uhr | dpa

Der Verkauf eines Grundstückes an einen Veranstalter von Neonazi-Konzerten in Südthüringen ist endgültig gescheitert. Die Entscheidung, dass dem Bieter der Zuschlag wegen einer Beschwerde verwehrt wird, ist nun rechtskräftig, wie das Amtsgericht Sonneberg am Freitag mitteilte. Grund für die Beschwerde war, dass eine Bekanntmachungsfrist nicht eingehalten wurde. Das Grundstück in Kloster Veßra (Kreis Hildburghausen) war Ende November versteigert worden.

Höchstbietender war ein bundesweit bekannter Veranstalter von Rechtsrock-Konzerten in der Region. Laut Thüringer Verfassungsschutzbericht 2017 war er auch einer der Verantwortlichen eines Neonazi-Konzerts in Themar, zu dem im Sommer 2017 rund 6000 Rechtsextreme aus ganz Europa angereist waren.

In der Vergangenheit hatte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) betont, es bestehe weiterhin die Gefahr, dass Rechtsextreme an Immobilien und Grundstücke in Thüringen kommen, um Veranstaltungen zu organisieren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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