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Weintourismus von Pfalz bis Ahr bietet hohe Wertschöpfung

Bodenheim  

Weintourismus von Pfalz bis Ahr bietet hohe Wertschöpfung

25.02.2019, 16:05 Uhr | dpa

Weintourismus von Pfalz bis Ahr bietet hohe Wertschöpfung. Weintrauben

Gerade gelesene rote Weintrauben hält ein Erntehelfer in einem Steilhang gegen die Sonne. Foto: Boris Roessler/Archiv (Quelle: dpa)

Der Weintourismus in Rheinland-Pfalz trägt nach einer Studie der Hochschule Geisenheim und des Deutschen Weininstituts jährlich rund 1,5 Milliarden Euro zur Wirtschaftsleistung bei. Für rund zwölf Millionen Touristen einschließlich Tagesausflügler im Jahr ist der Wein der Hauptgrund für einen Besuch in den sechs Anbaugebieten Pfalz, Rheinhessen, Nahe, Mosel, Mittelrhein und Ahr, wie der Mitverfasser der Studie, Gergely Szolnoki, am Montag mitteilte.

Bundesweit sind es den Angaben zufolge rund 50 Millionen Touristen einschließlich Tagesausflügler, die primär wegen des Weines ein Anbaugebiet besuchen und dabei rund 5,5 Milliarden Euro ausgeben. Die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts, Monika Reule, nannte diese Daten eine wichtige Entscheidungsbasis für weitere touristische Investitionen in den Anbaugebieten. "Viele Weinregionen haben ihr weintouristisches Potenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft", erklärte Reule.

Jeder zehnte Weintourist kommt der Studie zufolge aus dem Ausland, vor allem aus den Niederlanden und den USA. Für die Studie wurden 9000 Weingutbesitzer und 4500 Touristen befragt. Aus betrieblicher Sicht nennt die Studie als wichtigste Schlüsselfaktoren das Ambiente und die Qualität der Weine. Die im Weintourismus bereits aktiven Erzeuger bieten zu 85 Prozent Verkostungen und Führungen an. 58 Prozent haben eine eigene Vinothek, 54 Prozent bieten Wanderungen und 53 Prozent Hoffeste an.

Die Mehrheit der befragten Weingutbesitzer gab an, dass die Nachfrage in den vergangenen drei Jahren gestiegen sei. Der Tourismus mache inzwischen ein Viertel ihres Umsatzes aus. Nur 15 Prozent der befragten Weingüter sind noch nicht im Tourismus aktiv, vor allem aufgrund von Zeitmangel.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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