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Wintershall-DEA-Mitarbeiter demonstrieren gegen Stellenabbau

Hamburg  

Wintershall-DEA-Mitarbeiter demonstrieren gegen Stellenabbau

26.02.2019, 16:31 Uhr | dpa

Wintershall-DEA-Mitarbeiter demonstrieren gegen Stellenabbau. Warnstreik von DEA-Beschäftigten

Beschäftigte der Deutschen Erdoel AG DEA und spiegeln sich bei einer Demonstration am Firmengelände. Foto: Christian Charisius (Quelle: dpa)

Mit Kundgebungen vor der Konzernzentrale in Hamburg und an anderen deutschen Standorten haben nach Gewerkschaftsangaben mehr als 1200 Beschäftigte des künftigen Öl- und Gasförderunternehmen Wintershall DEA gegen einen kräftigen Stellenabbau demonstriert. Das Unternehmen will nach Abschluss der Fusion im ersten Halbjahr 800 Arbeitsplätze in Deutschland streichen, weltweit sollen 1000 von insgesamt 4200 Jobs wegfallen.

"Das Bürohaus war leer gefegt. Den Kollegen brennt die Sorge um ihren Arbeitsplatz unter den Nägeln", sagte der DEA-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Günther Prien in Hamburg. Hier nahmen rund 450 Mitarbeiter an der Demonstration teil, um die Wintershall-Verwaltung in Kassel sei eine Menschenkette gebildet worden. Auf einer Ölplattform formierten sich Mitarbeiter abwechselnd in einer Kette in orangen und weißen Arbeitsanzügen, symbolisch für den Wegfall jedes zweiten Arbeitsplatzes in Deutschland.

Die Arbeitnehmervertreter hoffen auf zügige Verhandlungen mit der Unternehmensleitung über die Stellenpläne. "Ohne unsere qualifizierte und erfahrene Belegschaft ist das anspruchsvolle Wachstumskonzept nicht umzusetzen", sagte Prien. Gefordert wurde auch der Fortbestand des Standorts Wietze bei Celle.

Nach Unternehmensangaben ist mehr als die Hälfte des Personalabbaus an den Konzernzentralen in Hamburg und Kassel vorgesehen, ein weiterer Teil an Förderstandorten. Weitere 200 Stellen will Wintershall DEA in Norwegen abbauen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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