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Trauerfeier für "Uriella" in katholischer Kirche

Ibach  

Trauerfeier für "Uriella" in katholischer Kirche

27.02.2019, 13:19 Uhr | dpa

Trauerfeier für "Uriella" in katholischer Kirche. "Uriella"

Die Gründerin und Chefin der Sekte "Fiat Lux", Erika Bertschinger-Eicke alias "Uriella", lächelt. Foto: Walter Bieri/Archiv (Quelle: dpa)

Die umstrittene Sekte "Fiat Lux" geht zum Trauern um ihre verstorbene Gründerin "Uriella" unter das Dach der katholischen Kirche. Die "Abdankungsfeier" für die selbst ernannte Wunderheilerin werde an diesem Freitag (14.30 Uhr) in der katholischen Pfarrkirche des Schwarzwalddorfes Ibach stattfinden, bestätigte ein Sprecher der Pfarrei. Die Kirche sehe sich verpflichtet, zum Trauern Räume bereitzustellen; dies gehöre zum christlichen Menschenbild. Beteiligt an der Trauerfeier sei sie nicht.

Die örtliche Pfarrkirche neben dem Friedhof biete im Gegensatz zu anderen Orten genügend Raum, Trauergäste aufzunehmen, erklärte der Sprecher am Mittwoch. Die katholische und evangelische Kirche stufen "Fiat Lux" als Sekte ein, lehnen deren religiöses Wirken ab und stehen der Bewegung kritisch gegenüber.

Deren Chefin Erika Bertschinger-Eicke alias "Uriella" war am Sonntag im Alter von 90 Jahren gestorben. Sie hatte sich der Missionierung verschrieben und mehrfach den Weltuntergang angekündigt. "Fiat Lux" hatte sie 1980 in ihrem Heimatland, der Schweiz, gegründet. Später war sie in das 370 Einwohner zählende Ibach im Kreis Waldshut gezogen. Dort hat die religiöse Bewegung bis heute ihren Sitz.

"Wir als Kommune sind dankbar, dass die Kirche Platz bietet", sagte Ibachs Bürgermeister Helmut Kaiser (CDU). Schon bei Beerdigungen von Sektenmitgliedern sei dies so praktiziert worden, Probleme habe es nie gegeben. Die Sekte sei angehalten, die Würde des Gotteshauses zu wahren. So bleibe etwa der Altar für die Trauerfeier tabu.

Die Sekte wollte sich zur geplanten Trauerfeier auf Anfrage nicht äußern. Medienberichten zufolge hat die Sekte nur noch wenige Mitglieder. In den 1990er Jahren gehörten ihr eigenen Angaben zufolge noch 700 Personen in der Schweiz, Deutschland und Österreich an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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