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Von den Alpen bis zum Himalaya: Zukunft des Bergtourismus

Berchtesgaden  

Von den Alpen bis zum Himalaya: Zukunft des Bergtourismus

01.03.2019, 09:21 Uhr | dpa

Von den Alpen bis zum Himalaya: Zukunft des Bergtourismus. Sprungschanze durch Schneelast beschädigt

Mitglieder von Feuerwehr, Bergwacht und Polizei arbeiten gemeinsam an der K90-Sprungschanze am Kälberstein. Foto: Florian Ziegler/Archiv (Quelle: dpa)

Die Folgen des Klimawandels für den Bergtourismus, aber auch die wachsende Kundschaft der Senioren und mögliche Kooperationen von Bergregionen rund um den Erdball - das sind Themen der vierten sogenannten Euro-Asian-Mountain-Tourism-Conference in Berchtesgaden. Rund 300 Touristiker aus Europa und Asien diskutieren von Samstag an über die Zukunft des Bergtourismus unter anderem in den Alpen und im Himalaya. Die Konferenz kommt erstmals nach Deutschland. Das Berchtesgadener Land hatte sich bei der Bewerbung gegen China und andere europäische Orte durchgesetzt.

Die Teilnehmer aus Asien wollen auch von den oberbayerischen Kollegen lernen - etwa bei einer Exkursion in das Bergsteigerdorf Ramsau. "Das Berchtesgadener Land steht unter anderem mit dem Bergsteigerdorf Ramsau für nachhaltigen Tourismus in den Alpen", sagte Peter Nagel, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus. Die in der Initiative Bergsteigerdörfer vereinten Ortschaften legen Wert auf nachhaltigen Tourismus und verzichten möglichst auf neue Erschließungen, Liftanlagen und künstliche Beschneiung. Wie es hieß, erwarten die Asiaten gerade beim Umweltschutz und beim Umgang mit dem Klimawandel Anregungen von den oberbayerischen Partnern.

Der Tourismus in den Bergen wird immer stärker von der globalen Erwärmung bestimmt. Die Jahresmitteltemperatur im Alpenraum und in den Mittelgebirgen wird laut Experten bis zum Ende des Jahrhunderts um mindestens weitere zwei Grad Celsius steigen. Nur durch Umsetzung von tiefgreifenden Maßnahmen - wie im Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 vorgesehen - könnten diese Steigerungen unterschritten werden, mahnten Forscher der Deutschen Sporthochschule Köln.

Längst spüren Urlaubsorte, Wintersportler und Touristen die Folgen. Vielfach fehlt Schnee auf den Pisten. Aber auch das Abschmelzen der Gletscher macht viele Sportarten immer schwieriger, etwa Eisklettern oder Hochtouren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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