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Sturmtief "Bennet" fegt über Bayern und setzt Narren zu

Schliersee  

Sturmtief "Bennet" fegt über Bayern und setzt Narren zu

04.03.2019, 13:39 Uhr | dpa

Sturmtief "Bennet" fegt über Bayern und setzt Narren zu. Eine Anzeigetafel der Bahn

Eine Anzeigetafel informiert über Zugausfälle. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv (Quelle: dpa)

Sturmtief "Bennet" hat zum Wochenbeginn vielen Faschings-Narren einen Strich durch die Rechnung gemacht und in Bayern einige Verwüstung angerichtet. Wegen starker Böen sagte die Stadt Augsburg eine Open-Air-Feier auf dem Rathausplatz ab. In Hallstadt bei Bamberg fiel der Faschingszug aus. In Oberbayern sorgte der Sturm kurzzeitig für Behinderungen auf der Zugstrecke zwischen Schliersee und Bayrischzell, nachdem ein Baum auf die Schienen gefallen war. In Aschaffenburg wurden nach Angaben der Feuerwehr mehrere Bäume entwurzelt und Hausdächer beschädigt.

"Sicherheit geht vor", sagte Manuel Reitberger vom 1. Faschingsverein Hallstadt zur Absage des bunten Treibens in der oberfränkischen Stadt. Bei dem Umzug sollten 6 Fuß- und 24 Wagengruppen ab 14.00 Uhr durch die Stadt ziehen, zwischen 3000 und 5000 Zuschauer wurden erwartet. "Bei so vielen Menschen auf der Straße wollen wir kein Risiko eingehen."

In Augsburg wurden Friedhöfe und der Botanische Garten geschlossen. Die Narren blieben derweil optimistisch: Wenn sich der Sturm gelegt hat, sollte das Faschingstreiben auf dem Rathausplatz ab Dienstagmittag fortgesetzt werden. Seit Samstag hatten die Vereine auf dem zentralen Platz der Stadt ihr Programm aufgeführt. Zum Start hatte es einen kurzen Umzug durch die Innenstadt gegeben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Montag bayernweit vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 85 Stundenkilometern. Wo es Schauer gab, rechneten die Meteorologen auch mit schweren Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern. Erst am späten Abend sollte sich dies legen, zunächst in Franken, nach Mitternacht auch in Südbayern, wie ein Meteorologe vom DWD sagte. Dienstag werde das Wetter ungemütlich mit einem Wechsel aus Schauern, Sonne und Böen.

Das Wetter setzte übrigens nicht nur den bayerischen Narren zu: In ganz Deutschland mussten am Rosenmontag Faschingszüge wegen des Wetters abgesagt werden, darunter im hessischen Seligenstadt nahe der bayerischen Grenze, in Fulda und im nordrhein-westfälischen Bottrop. In anderen Städten sollten die Züge verspätet starten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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