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Brandschutz-Erziehung forciert: "Alles über Feuer und Rauch"

Potsdam  

Brandschutz-Erziehung forciert: "Alles über Feuer und Rauch"

06.03.2019, 14:35 Uhr | dpa

Brandschutz-Erziehung forciert: "Alles über Feuer und Rauch". Bildungsministerin Britta Ernst (SPD)

Britta Ernst (SPD), Bildungsministerin in Brandenburg. Foto: Ralf Hirschberger/Archiv (Quelle: dpa)

Brandenburgs Landesregierung will Kinder und Jugendliche besser im Brandschutz schulen und sie für die Freiwilligen Feuerwehren interessieren. Neben Kitas und Grundschulen soll das Thema künftig auch in den Sekundarschulen in den Unterricht einbezogen werden.

"Feuer hat eine ungeheure Faszination für Kinder. Daher ist es wichtig, mit der Brandschutzerziehung früh anzufangen", sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Mittwoch in Potsdam. Anlass war die Vorstellung einer neuen Rahmenvereinbarung mit dem Landesfeuerwehrverband und dem Innenministerium.

Angesichts des Mitgliederschwunds bei den Freiwilligen Feuerwehren sollen die Angebote die Schüler auch motivieren, sich in ihrer Freizeit bei der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren. Dazu sollen die Schulen etwa Projekttage bei den Löschtrupps veranstalten. "Die Vereinbarung ist ein Meilenstein für uns, in den Blick der Öffentlichkeit sowie der Kinder und Jugendlichen zu treten", sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbands, Werner-Siegwart Schippel.

Bislang wurde "Alles über Feuer und Rauch" - so der Titel der Materialien-Kladde - von rund 400 Brandschutz-Erziehern der Feuerwehr vornehmlich in Kitas und im Sachkunde-Unterricht der Grundschulen vermittelt. Künftig könne dies in allen Fächern eingebunden werden, sagte Ernst. Denkbar seien entsprechende Übungen im Sportunterricht oder Texte zur Geschichte der Feuerwehr in der Deutschstunde. Auch für den Musikunterricht gibt es dazu Arbeitsmaterialien. An der Ehm-Welk-Oberschule in Angermünde können die Schüler Brandschutz sogar als Wahlpflichtfach nehmen.

"Beim Brandschutz geht es nicht nur um den Umgang mit Feuer und Löschen, sondern auch um die Ausbildung von sozialen Fähigkeiten", sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). "Da geht es auch um die Bereitschaft, Persönliches zurückzustellen, um der Gemeinschaft zu dienen und Leben zu schützen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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