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Nur wenige Azubis nutzen Fahrt- und Unterkunftszuschuss

Schwerin  

Nur wenige Azubis nutzen Fahrt- und Unterkunftszuschuss

06.03.2019, 14:55 Uhr | dpa

Nur wenige Azubis nutzen Fahrt- und Unterkunftszuschuss. Lehrlinge

Lehrlinge arbeiten an einem Mauerwerk. Foto: Waltraud Grubitzsch/Archiv (Quelle: dpa)

Nur wenige Auszubildende nutzen Fahrt- und Unterkunftszuschüsse des Landes. Für das laufende Schuljahr sind 669 Anträge eingegangen, erklärte ein Sprecher des Bildungsministeriums. Gut die Hälfte davon sei noch unbearbeitet, 223 Anträge seien bislang genehmigt worden. Knapp 150 000 Euro wurden bereits ausgezahlt, insgesamt stehen nach früheren Angaben 350 000 Euro zur Verfügung. Die Zuschüsse können beantragt werden, wenn die Berufsschule weiter vom Wohnort entfernt ist.

Im letzten Schuljahr waren demnach insgesamt 497 Anträge genehmigt worden, allerdings mussten diese damals noch für jedes Halbjahr gestellt werden. Seit Beginn des Schuljahres wird der Zuschuss für das ganze Schuljahr gewährt. Die Einkommensgrenze von bis dahin 500 Euro hatte die Landesregierung auf 600 Euro angehoben.

Scharfe Kritik kam von der Linken: "Die Bildungsministerin hat ein sicheres Händchen für Rohrkrepierer", sagte Fraktionschefin Simone Oldenburg. Nach ihrer Rechnung würden nur 0,6 Prozent der Azubis im Nordosten einen Zuschuss erhalten. Damit sei die Richtlinie gescheitert. Oldenburg forderte erneut, alle Schüler und Auszubildende kostenfrei zu befördern. Ministerin Birgit Hesse (SPD) müsse verstehen, dass Azubis in einem Flächenland mit langen Wegen eine echte Entlastung von hohen Fahrtkosten brauchen, erklärte Oldenburg.

Der Ministeriumssprecher sagte, an einer zu geringen Bekanntheit könnten die Antragszahlen nicht liegen. Neben Flyern und Pressearbeit seien auch die Berufsschulen informiert worden, sagte er.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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