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Tagung: Binnenfischer hoffen auf angemessene Seen-Pachten

Waren (Müritz)  

Tagung: Binnenfischer hoffen auf angemessene Seen-Pachten

07.03.2019, 03:08 Uhr | dpa

Tagung: Binnenfischer hoffen auf angemessene Seen-Pachten. Binnenfischer

Ein Fischer holt seine Fangnetze ein. Foto: Jens Büttner/Archiv (Quelle: dpa)

Die Binnenfischer in Mecklenburg-Vorpommern wollen ihre Betriebe mit Investitionen langfristig sichern und hoffen dabei auf Unterstützung durch das Land. Bei der Jahrestagung des Verbands am Donnerstag in Waren an der Müritz soll mit Agrarminister Till Backhaus (SPD) möglichst eine Einigung über neue Pachtverträge für die Landesgewässer erzielt werden, wie Verbandspräsident Ulrich Paetsch erklärte. Im Gespräch seien Neuverträge für 18 Jahre, statt bisher für 12 Jahre, um Investitionen besser absichern zu können. Möglich wäre auch, die alten Verträge um 18 Jahre zu verlängern und die Preise beizubehalten.

Einige Fischer wollen ihre Betriebe aus Altersgründen an Nachfolger übergeben, bräuchten dafür aber auch Planungssicherheit. Das Thema wird bereits seit einem Jahr diskutiert, es kam aber zu keiner Einigung, unter anderem weil der Landesrechnungshof eine bundesweite Ausschreibung der Gewässerpacht verlangte. Im Nordosten sind laut Verband etwa 80 Prozent der Fischereigewässer in Landesbesitz.

Weitere Themen sind die nach Ansicht der Binnenfischer komplizierten EU-Förderrichtlinien. Diese sähen vor, dass sich Kommunen bei manchen Investitionen wie Spielplätzen beteiligen sollten, was aber immer wieder an klammen Kassen der Gemeinden scheitere. Auch der immer größere Kormoranbestand berge wieder Diskussionsstoff.

Im Nordosten bewirtschaften laut Agrarministerium knapp 50 Fischereien mit in der Hauptsaison bis zu 300 Beschäftigten 65 000 Hektar Binnengewässerfläche. Diese Zahl sei annähernd stabil, sagte Paetsch. Jährlich werden im Nordosten rund 550 Tonnen Fisch an Land gezogen, meist Aal, Maränen, Hecht, Zander und Schleie.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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