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Krankenkasse: Kein Boom bei medizinischem Cannabis

Schwerin  

Krankenkasse: Kein Boom bei medizinischem Cannabis

11.03.2019, 07:09 Uhr | dpa

Krankenkasse: Kein Boom bei medizinischem Cannabis. Hanf-Pflanzen

Hanf-Pflanzen stehen auf einem Feld. Foto: Jan Woitas/Archiv (Quelle: dpa)

Seit zwei Jahren können Patienten in Deutschland Cannabis auf Rezept bekommen. Bei der Krankenkasse Barmer sind seither rund 200 Anträge gestellt worden, wie eine Sprecherin mitteilte. Davon seien rund zwei Drittel - genau 141 bis Ende 2018 - bewilligt worden. Der Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern, Henning Kutzbach, sprach von geringen Zahlen. Von einem Boom könne im Nordosten keine Rede sein, sagte er. Seit dem 10. März 2017 können sich Patienten mit genauer Begründung medizinisches Cannabis regulär vom Arzt verschreiben lassen.

Cannabishaltige Medikamente würden am häufigsten bei chronischen Schmerzen verschrieben, hieß es. In Mecklenburg-Vorpommern entfielen rund 57 Prozent aller Verordnungen darauf. Weitere 18 Prozent der Rezepte seien bei der Diagnose Multiple Sklerose ausgestellt worden, 17 Prozent bei Krebserkrankungen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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