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Schweinepest: Arbeitsteilung zwischen Land und Kreisen

Schwerin  

Schweinepest: Arbeitsteilung zwischen Land und Kreisen

12.03.2019, 11:59 Uhr | dpa

Schweinepest: Arbeitsteilung zwischen Land und Kreisen. Ein Wildschwein

Ein Wildschwein. Foto: Lino Mirgeler (Quelle: dpa)

Land und Kommunen bereiten sich auf eine schnelle Reaktion vor, falls die Afrikanische Schweinepest in MV ausbrechen sollte. Mit einer Rahmenvereinbarung zwischen Land, Landkreisen sowie der Hansestadt Rostock seien nun die Aufgaben der Behörden geregelt worden, damit im Ernstfall alles schnell geht, teilten Agrarministerium und Landkreistag am Dienstag mit.

Sollte die gefährliche Seuche ausbrechen, soll ein 50 Kilometer langer Elektrozaun um den Ausbruchsort gezogen werden. Den hat das Land bereits beschafft und eingelagert. Für den Aufbau ist der Vereinbarung zufolge das Land zuständig, die Wartung und Pflege der Anlage sollen die Landkreise übernehmen, hieß es. "Wer erst dann anfängt, über Zuständigkeiten und Abläufe nachzudenken, hat keine Zeit, sich um das eigentliche Problem - die Bekämpfung der Tierseuche - zu kümmern", sagte Agrarminister Till Backhaus (SPD). Die Landkreise begrüßten die Regelung als präventive Entlastung, sagte der Vorsitzende des Landkreistages, Heiko Kärger.

Mit dem Zaun habe Tschechien bereits gute Erfahrungen gemacht. Er soll mit bis zu 12 000 Volt Spannung verhindern, dass befallene Tiere die Schweinepest weiter verbreiten und dass gesunde Tiere in das Gebiet eindringen. In einer Pufferzone außen um den Zaun soll die Schwarzwildjagd intensiviert werden. Für Menschen ist die hochansteckende Seuche ungefährlich, für Haus- und Wildschweine aber tödlich. MV droht dem Ministerium zufolge im Fall eines Ausbruchs ein Schaden von fast einer Milliarde Euro.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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