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Abschiebe-Drama: Angeklagter bestreitet Halten über Abgrund

Krefeld  

Abschiebe-Drama: Angeklagter bestreitet Halten über Abgrund

13.03.2019, 17:02 Uhr | dpa

Im Prozess um ein Abschiebe-Drama in Krefeld hat der Angeklagte bestritten, seine kleine Tochter über die Brüstung eines Balkons gehalten zu haben. Um die Abschiebung von sich und seiner Familie zu verhindern, soll der Albaner in Krefeld damit gedroht haben, die Eineinhalbjährige in die Tiefe zu stürzen. Der 30-Jährige ist am Landgericht deshalb wegen Geiselnahme angeklagt. Sein Verteidiger schloss allerdings am Mittwoch nicht aus, dass der Albaner gerufen habe: "Haut ab, sonst lass' ich sie fallen."

In den Morgenstunden des 19. September waren Polizisten und Mitarbeiter der Ausländerbehörde an der Wohnung der Familie erschienen, um sie abzuschieben. Um die Rückführung zu verhindern, soll der Albaner zunächst laut Anklage einen Polizisten mit einem Messer mit 25 Zentimeter langer Klinge bedroht haben.

Um die Situation zu beruhigen, hätten sich die Beamten zurückgezogen. Dennoch soll der 30-Jährige seine Tochter über ein Balkongeländer im dritten Stock gehalten haben, um die Polizei zum vollständigen Rückzug zu bewegen. Das Kind blieb unversehrt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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