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Bundeswehr suspendiert "Reichsbürger" nach Gerichtsurteil

Oldenburg  

Bundeswehr suspendiert "Reichsbürger" nach Gerichtsurteil

15.03.2019, 14:42 Uhr | dpa

Bundeswehr suspendiert "Reichsbürger" nach Gerichtsurteil. Reichsbürger-"Reisepass"

Ein Mann hält ein Heft mit dem Aufdruck "Deutsches Reich Reisepass" in der Hand. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Die Bundeswehr hat erstmals einen Soldaten wegen Verbindungen zu sogenannten Reichsbürgern als Extremisten eingestuft und vom Dienst suspendiert. Ein Gericht in Oldenburg hatte im Jahr 2018 geurteilt, dem Mann sei von der zuständigen Behörde zu Recht die Waffenbesitzkarte und ein kleiner Waffenschein entzogen worden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur begann danach eine Überprüfung des Mannes, nach der gegen ihn auch ein Uniformtrageverbot verhängt wurde. Zuerst hatte der "Spiegel" am Freitag berichtet. Der Mann habe bei den Behörden erklärte, er wohne im Königreich Preußen und dort im Großherzogtum Oldenburg, berichtete das Magazin. Sogenannte Reichsbürger lehnen die Bundesrepublik Deutschland als Staat und ihre Behörden ab.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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