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3:2 in Berlin: Reus rettet BVB Last-Minute

Dortmund  

3:2 in Berlin: Reus rettet BVB Last-Minute

16.03.2019, 02:44 Uhr | dpa

3:2 in Berlin: Reus rettet BVB Last-Minute. Jacob Bruun Larsen (l.) und Niklas Stark

Dortmunds Jacob Bruun Larsen (l.) springt gegen Niklas Stark von Hertha BSC zum Ball. Foto: Soeren Stache (Quelle: dpa)

Nach einem "verrückten Spiel" strahlte Lucien Favre, Matchwinner Marco Reus sparte mit Euphorie. "Ich glaube nicht, dass die Bayern am Sonntag Federn lassen", sagte der Siegtorschütze, fügte aber direkt an: "Es war wichtig, dass wir große Moral bewiesen haben." Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit verhinderte Reus, dass Borussia Dortmund im Titelzweikampf mit dem FC Bayern zwei weitere Zähler einbüßt. "Es war spannend für alle. Am Ende haben wir verdient gewonnen, weil wir mehr Chancen hatten", sagte BVB-Coach Favre nach seiner erfolgreichen Rückkehr an alte Wirkungsstätte.

In einer hektischen Schlussphase sah der Berliner Vedad Ibisevic die Rote Karte (90.+4), weil er Dortmunds Torwart Roman Bürki den Ball an den Kopf warf. "Das war unnötig, wir entschuldigen uns für diese Unsportlichkeit", sagte Hertha-Trainer Pal Dardai im TV-Sender Sky. Der Last-Minute-K.o. sei "bitter für die Fans". Er selbst habe als Profi gelernt, Niederlagen wegzuschieben. Und so könne er auch noch am späten Samstagabend seinen 43. Geburtstag feiern.

Mit dem Sieg übernahm der BVB (60 Punkte) wieder die Tabellenführung, der FC Bayern (57) kann mit einem Sieg am Sonntag gegen Mainz aber erneut vorbeiziehen. Vor 74 649 Zuschauern im ausverkauften Berliner Olympiastadion waren die Gastgeber durch Treffer von Salomon Kalou (4. und 35./Handelfmeter) sogar zweimal in Führung gegangen. Thomas Delaney (14.) und Dan-Axel Zagadou (47.) schafften jeweils den Ausgleich - ehe Reus zuschlug. Herthas Jordan Torunarigha hatte zuvor die Gelb-Rote Karte gesehen (85.). Hertha ist mit 35 Punkten Zehnter.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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