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Binz zeigt die besten Sandskulpturen aus zehn Jahren

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Binz zeigt die besten Sandskulpturen aus zehn Jahren

16.03.2019, 09:38 Uhr | dpa

Binz zeigt die besten Sandskulpturen aus zehn Jahren. Sandskulpturenschau auf Rügen

Der Bildhauer Bagrat Stepanayan arbeitet an der Sandskulptur Captain Barbossa aus dem Film "Fluch der Karibik". Foto: Stefan Sauer/Archiv (Quelle: dpa)

Vergängliche Kunstwerke sind seit Samstag in Binz auf Rügen zu sehen. In dem Ostseebad ist die 10. Ausstellung von Sandskulpturen mit einem "Best of" der bisherigen Festivals eröffnet worden. Bildhauer modellierten aus Sandblöcken den Froschkönig, Baron Münchhausen und Szenen aus Filmen wie "Fluch der Karibik" oder "Harry Potter". Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls wurde auch ein Stück Berliner Mauer mit dem abgewandelten Graffito des Bruderkusses aus Sand geformt. Rund 50 Künstler aus Weißrussland, Lettland, Ungarn, Deutschland, Tschechien und den USA schufen die überlebensgroßen Figuren nach dem Konzept des künstlerischen Leiters Martin de Zoete.

Am Samstag konnten Besucher noch einigen Künstlern über die Schulter schauen. Der Deutsch-Grieche Evangelos Stafylidis aus Köln modellierte ein Relief des indischen Liebes-Palastes Taj Mahalaus Sand. Drei Tage zuvor sei das noch eine Sandpyramide gewesen, sagt der Architekt, der als Beruf jetzt Sand- und Eisskulpturenschnitzer angibt. Ein Modell fertigte er zuvor nicht an. Ihm reiche ein Foto, um sich zu orientieren, sagte der 27-Jährige.

Für die Skulpturen wird Sand aus einer Grube auf Rügen gepresst, wie der Geschäftsführer der Skulptura Projects GmbH, Thomas van den Dungen, erläuterte. Die Körner müssten eckig sein. Mit dem Wasser entweiche auch die Luft, so dass stapelbare Sandblöcke entstünden. Mit Sägen, Schaufeln, Skalpellen und Pinseln ließen sich Menschen, Gebäude und Landschaften modellieren. Die Kunstwerke sind bis zum 3. November auf 5600 Quadratmetern überdachter Fläche zu sehen. Rund 200 000 Besucher werden erwartet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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