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Diebstahl am Ende der Neuen Seidenstraße: Täter gestellt

Duisburg  

Diebstahl am Ende der Neuen Seidenstraße: Täter gestellt

16.03.2019, 13:41 Uhr | dpa

Diebstahl am Ende der Neuen Seidenstraße: Täter gestellt. Handschellen

Handschellen liegen auf einem Tisch. Foto: Armin Weigel/Archiv (Quelle: dpa)

Ermittlern ist ein Schlag gegen Diebe gelungen, die im Duisburger Hafen Züge aus China aufgebrochen hatten. Die elf mutmaßlichen Täter wurden bereits im November gestellt, danach dauerten die Ermittlungen aber noch an, wie die Polizei am Samstag in Duisburg mitteilte. Die Sachlage war schwierig: Es ging um Züge, die über die sogenannte Neue Seidenstraße aus China gut 11 000 Kilometer bis nach Duisburg fahren. Teilweise war nicht klar, wo genau die Züge aufgebrochen wurden - auch in China, Kasachstan und Polen hatte es entsprechende Delikte gegeben. Mit GPS-Daten und anderer Technik konnten dann aber die Taten in Duisburg nachgewiesen werden.

Die mutmaßlichen Täter waren bei Speditions- und Logistikfirmen angestellt, die auf dem Container-Umschlagbahnhof des Duisburger Hafens tätig sind. Bandenmäßiger Diebstahl war es nicht, vielmehr agierten die mutmaßlichen Täter eher unabhängig voneinander und nutzten Gelegenheiten zum Diebstahl. Teilweise verkauften die Täter die Ware über das Internet, teilweise ging sie an zwei Duisburger Hehler. Diese wurden ebenfalls festgenommen - in Gegensatz zu den mutmaßlichen Dieben sitzen die Hehler noch in Untersuchungshaft, weil bei ihnen auch Drogen gefunden wurden.

Die Diebstahl-Ermittlungen waren wichtig für das Image der Neuen Seidenstraße, das sich als sicherer Transportweg gegenüber der Wirtschaft profilieren will. Im Februar war eine Delegation aus China in Duisburg, die mit den Ermittlungsergebnissen zufrieden war.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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