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NRW-Wälder leiden noch immer unter Trockenstress

Münster  

NRW-Wälder leiden noch immer unter Trockenstress

17.03.2019, 09:11 Uhr | dpa

NRW-Wälder leiden noch immer unter Trockenstress. NRW-Wälder leiden noch immer unter Trockenstress

Das mit einer Drohne fotografierte Bild zeigt einen Wald im bunten Herbstkleid. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Der Wald in Nordrhein-Westfalen leidet trotz großer Regenmengen im März noch immer unter Trockenstress. Nach Untersuchungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung sind die Böden immer noch ziemlich trocken und die Wasserspeicher noch nicht aufgefüllt, teilte der Landesbetrieb Wald und Holz mit. Die Bäume konnten sich den Angaben nach noch nicht von dem Stress des vergangenen Sommers erholen.

Der März war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ungewöhnlich nass. Die Regenmenge erreichte schon bis zum Wochenende allein in Essen 94 Prozent des Monatssolls - in anderen Gegenden sei es tendenziell noch mehr gewesen, sagte Meteorologe Jürgen Feldmann: "Wir sind praktisch schon auf dem Soll für den ganzen Monat, man weiß ja nicht, was jetzt alles noch kommt." Dagegen sei der Februar viel zu trocken gewesen.

Der regnerische Monat März hat nach Angaben des Landesbetriebs Wald und Holz den Borkenkäfern wider Erwarten nicht wesentlich geschadet. Forstleute hatten erwartet, dass mit dem Einsetzen des "Schmuddelwetters" die Käfer verpilzen und absterben. Auf ein vermehrtes Absterben gebe es aber keine Hinweise, sagte Sprecher Friedrich Louen. Zum einen hätten Temperaturschwankungen für diesen Effekt gefehlt, zum anderen seien die Käfer offensichtlich in einem guten Allgemeinzustand: "Die sind fit und vital in den Winter gegangen, so dass sie möglicherweise weniger anfällig für eine Verpilzung sind", sagte Louen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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