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Waage an A40-Rheinbrücke sortiert Dutzende Lkw pro Tag aus

Duisburg  

Waage an A40-Rheinbrücke sortiert Dutzende Lkw pro Tag aus

18.03.2019, 02:50 Uhr | dpa

Waage an A40-Rheinbrücke sortiert Dutzende Lkw pro Tag aus. Ein Lastwagen fährt durch die Wiegeanlage

Ein Lastwagen fährt durch die Wiegeanlage an der Duisburger Rheinbrücke. Foto: Caroline Seidel/Archiv (Quelle: dpa)

Auf der A40 sind viele überladene Lkw unterwegs. Die automatische Wiegeanlage vor der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp hat seit November bereits mehr als 4700 verdächtig schwere Lastwagen rausgefischt, teilte das Landesverkehrsministerium am Montag mit. Beim Nachwiegen stellte sich heraus, dass in mehr als 1800 Fällen das zulässige Gewicht für das jeweilige Fahrzeug überschritten wurde. Die Spediteure mussten daraufhin die Lastwagen durch Umladen in ein weiteres Fahrzeug leichter machen. Täglich versuchten immer noch 50 bis 60 überladene Lkw auf die Brücke zu fahren.

Im Unterschied zur Leverkusener Rheinbrücke gibt es auf der A40-Rheinbrücke bei Duisburg keine Gewichtsbegrenzung. Dennoch wurde im November eine Wiegeanlage in Fahrtrichtung Essen installiert, um eine zusätzliche Belastung der maroden Brücke durch überladene Lkw zu verhindern. Im April soll auch auf der anderen Seite in Richtung Venlo eine Wiegeeinrichtung in Betrieb genommen werden.

Die marode Brücke aus dem Jahr 1970 wird durch einen Neubau ersetzt. Bis der erste Bauabschnitt befahren werden kann, muss die alte Brücke halten, daher der Aufwand. Die Bauarbeiten sollen diesen Sommer beginnen. Zunächst werden Baustraßen und Entwässerungsanlagen gebaut sowie das Gelände auf Bombenblindgänger untersucht. Die zuständige Projektmanagement-Gesellschaft Deges rechnet damit, dass bereits drei Jahre nach Baubeginn die erste Brückenhälfte fertig wird. Der Verkehr soll darauf bereits auf sechs Fahrspuren fließen. Ist die Brücke 2026 fertig, gibt es je Fahrtrichtung vier Fahrstreifen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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