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Europawahl: Nord-Grüne wollen über dem Bundesschnitt liegen

Kiel  

Europawahl: Nord-Grüne wollen über dem Bundesschnitt liegen

19.03.2019, 13:16 Uhr | dpa

Europawahl: Nord-Grüne wollen über dem Bundesschnitt liegen. Rasmus Andresen

Rasmus Andresen, Spitzenkandidat zur Europawahl von Bündnis90/Die Grünen in Schleswig-Holstein, präsentiert sein Wahlplaket. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Schleswig-Holsteins Grüne wollen bei der Europawahl im Mai deutlich besser abschneiden als bei den vorangegangenen Wahlen. "Wir haben das Ziel, ein Rekordergebnis zu erzielen", sagte der Grünen-Kandidat Rasmus Andresen am Dienstag in Kiel. 2009 war die Partei im Norden auf 12,1 Prozent gekommen, 2014 auf 10,7 Prozent. Landtags-Vizepräsident Andresen steht für die Europawahl am 26. Mai auf dem aussichtsreichen Listenplatz 16 der Bundes-Grünen. "Bei 16 Prozent wäre ich sicher drin", sagte er. "Deutlich über Bundesschnitt" laute das Ziel.

Auf einem Parteitag in Bad Bramstedt wollen die Grünen am Wochenende über die Wahlkampf-Themen beraten. Andresen will sich für den Meeresschutz einsetzen. "Die EU muss den Mitgliedstaaten mehr Geld für den Meeresschutz zur Verfügung stellen", sagte er.

Kein Thema ist auf dem Parteitag die Debatte über ein gesetzliches Nikab-Verbot an den Hochschulen, das die Grünen ablehnen. In der Jamaika-Koalition wollen CDU und FDP das von der Kieler Christian-Albrechts-Universität erlassene Nikab-Verbot für Lehrveranstaltungen rechtlich absichern. "Ein Vollverschleierungsverbot allein führt nicht dazu, dass der Zwang und die Radikalisierung dahinter beendet ist", sagte die Grünen-Landesvorsitzende Ann-Kathrin Tranziska. Das reine Verbot werde den Frauen nicht helfen.

Dafür diskutieren die Grünen über ein landesweites Bildungsticket für Schüler für einen Euro pro Tag und eine Aufnahme des Klimaschutzes in die Verfassung. "Wir wollen den Jamaika-Motor noch einmal auf Touren bringen", sagte der Co-Landesvorsitzende Steffen Regis.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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