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Eisenhüttenstadt sorgt sich um Standort Arcelor

Eisenhüttenstadt  

Eisenhüttenstadt sorgt sich um Standort Arcelor

19.03.2019, 16:37 Uhr | dpa

Eisenhüttenstadt sorgt sich um Standort Arcelor. ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt

Kaltgewalzte Bleche, aufgerollt zu Coils, liegen im Kaltwalzwerk der ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt. Foto: Patrick Pleul/Archiv (Quelle: dpa)

Eisenhüttenstadt (dpa/bb)- Die Stadt Eisenhüttenstadt und die Belegschaft von ArcelorMittal sorgen sich um den Erhalt ihres Stahlstandortes. Bürgermeister Frank Balzer (SPD) sagte am Dienstag, er betrachte die Entwicklung mit großer Sorge. Nach der Bildung einer ArcelorMittal Deutschland GmbH unter Federführung von ArcelorMittal Bremen solle der Standort Eisenhüttenstadt von der Hansestadt aus geführt werden, befürchtet er. Der Konzern wolle so kurzfristig eine Umstrukturierung im Flachstahlsektor umsetzen. Das Werk beschäftigt insgesamt 2700 Arbeiter in fünf Schichten.

Vom Unternehmen ArcelorMittal Eisenhüttenstadt selbst hieß es dazu auf Anfrage, die künftige Organisationsstruktur werde in den kommenden Wochen gemeinsam in den Aufsichtsräten und mit den Arbeitnehmervertretern diskutiert. ArcelorMittal Eisenhüttenstadt bleibe ein wichtiger Teil der Flachstahlsparte im Konzern.

Auch unter den Beschäftigten von ArcelorMittal gibt es Unruhe, wie Betriebsratschef Holger Wachsmann der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag sagte. Am Freitag werde es deshalb eine öffentliche Betriebsversammlung geben, zu der auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erwartet wird. Die Belegschaft erhoffe sich von ihm mehr Informationen zur Zukunft des Standortes Eisenhüttenstadt, sagte Wachsmann.

Bereits im Jahr 2017 waren der Einkauf und andere Verwaltungsbereiche von ArcelorMittal dem Standort Bremen zugeordnet und zentralisiert worden. Mit den neuen Plänen würde Eisenhüttenstadt als Stahlstandort enorm an Bedeutung einbüßen, fürchtet Bürgermeister Balzer.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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