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Rinderzüchter in Sorge wegen Dürrefolgen

Woldegk  

Rinderzüchter in Sorge wegen Dürrefolgen

20.03.2019, 06:25 Uhr | dpa

Rinderzüchter in Sorge wegen Dürrefolgen. Harzkühe auf einer Weide

Harzkühe auf einer Weide. Foto: Matthias Bein/Archiv (Quelle: dpa)

Neben fehlendem Personal macht die schwierige Futtersituation den Rinderhaltern in Sachsen-Anhalt Probleme. Nachdem 2018 gegenüber dem Vorjahr 54 Betriebe mit mehr als 14 300 Milchkühen im Zuchtgebiet der Rinderallianz Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Milchproduktion eingestellt hätten, sei nun mit einem weiteren Abwärtstrend zu rechnen, teilte der Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt anlässlich seiner Generalversammlung in Bernburg mit.

Die Rinderallianz habe mit einer Stroh- und Futterbörse Angebot und Nachfrage zusammenzuführen versucht. Die genauen Auswirkungen der Futterknappheit seien aber noch nicht abzusehen. Falle nicht ausreichend Regen im Frühjahr und gebe es nur einen ungenügenden ersten Schnitt, könne es zu weiteren Betriebsaufgaben kommen. Der Regen der vergangenen Tage reiche bei Weitem nicht, sagte Geschäftsführer Matthias Löber.

Ein Rückgang sei zwar bei den Kühen mit der Milchleistungsprüfung zu verzeichnen gewesen, die Zahl der qualitativ hochwertigen Zuchtrinder sei hingegen um gut 2500 auf nun rund 80 000 gestiegen. Dazu beigetragen habe ein neuer größerer Betrieb im Rinderzuchtverband.

Die durchschnittliche Milchleistung der Kühe in den Mitgliedsbetrieben des Verbandes sei trotz der langanhaltenden Dürre auf hohem Niveau gesteigert worden. "Die Folgen einer Futtermittelknappheit und der ungenügenden Grundfutterqualität in Teilen des Landes werden sich jedoch im Laufe des Kalenderjahres 2019 widerspiegeln", hieß es.

Der Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt hat nach eigenen Angaben rund 750 Mitglieder. Davon halten knapp 300 Betriebe Milchrinder, etwa 325 Betriebe Fleischrinder, rund 130 fallen unter die Kategorie sonstige Rinderhalter und Ehrenamtler.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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