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Kinder mit Messer umgebracht: Verdächtiger Vater gestorben

Bielefeld  

Kinder mit Messer umgebracht: Verdächtiger Vater gestorben

20.03.2019, 14:55 Uhr | dpa

Nach der Tötung zweier Kleinkinder in Bielefeld ist der tatverdächtige Vater gestorben. Der 40-Jährige soll vor eineinhalb Wochen seinen einjährigen Sohn und seine zwei Jahre alte Tochter mit einem Messer ermordet und danach einen Suizidversuch unternommen haben. Er starb in einem Bielefelder Krankenhaus, wie die ermittelnde Staatsanwältin Claudia Bosse am Mittwoch sagte. Der Türke, der sich nach der Tat selbst mit einem Messer schwer verletzt haben soll, sei bis zuletzt nicht ansprechbar gewesen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Die Mutter war zur Tatzeit nicht in der Wohnung. Sie hatte sich nach Ermittlerangaben schon Wochen zuvor an die Polizei gewandt. Die Frau habe Mitte Januar Kontakt zu der Behörde aufgenommen, weil sie eine Trennung plante und sich für diesen Fall vor "Aggressivität ihres Lebensgefährten" fürchtete, hieß es.

Weil der Mann nicht mehr vernommen werden konnte, sei das Tatmotiv allerdings weiter unklar, sagte die Staatsanwältin. Ein bestehender Haftbefehl wegen Mordes gegen den 40-Jährigen sei nicht mehr verkündet worden. Eine Obduktion am Donnerstag soll die Gewissheit bringen, dass der Mann an den sich selbst zugefügten Verletzungen starb. Die Ermittlungen seien weitgehend abgeschlossen.

Nach Polizeiangaben hatte der Mann nach der Tötung der Kinder und dem Suizidversuch am 10. März selbst den Notruf gewählt. Er soll die Feuerwehr um seine Rettung gebeten und dabei gestanden haben, seine Kinder umgebracht zu haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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