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Julia Klöckner: 2018 war Katastrophenjahr für Wald

Nauen  

Julia Klöckner: 2018 war Katastrophenjahr für Wald

21.03.2019, 03:20 Uhr | dpa

Julia Klöckner: 2018 war Katastrophenjahr für Wald. Julia Klöckner

Julia Klöckner (CDU), Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, beantwortet Fragen an die Bundesregierung. Foto: Kay Nietfeld/Archiv (Quelle: dpa)

Extremwetter mit Stürmen und Dürre, dazu der Befall durch Borkenkäfer: Für Deutschlands Wälder war 2018 ein Katastrophenjahr. "Die Schäden sind beunruhigend", sagte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) am Donnerstag bei Nauen nordwestlich von Berlin anlässlich des Internationalen Tags des Waldes. Aufgrund der großen Probleme seien viele Bäume vertrocknet. Der Befall durch Borkenkäfer werde zum Absterben weitere Flächen führen, beklagte sie. Das genaue Ausmaß sei erst in einigen Jahren absehbar.

Die Rettung und Stabilisierung der Wälder nach den Wetterextremen im Vorjahr müsse im Focus der Bundesregierung stehen, sagte Hans-Georg von der Marwitz, Vorsitzender des Waldeigentümer-Verbandes AGDW. Die Lage in den Wäldern sei weiterhin katastrophal, ganze Waldflächen seien gefährdet. Aufgrund der milden Witterung werde mit einem erneuten Schädlingsbefall gerechnet. Er forderte einen "Pakt für den Wald", der sich ressortübergreifend für seinen Schutz einsetze.

Das Bundesministerium hatte im vergangenen Jahr zusätzlich 25 Millionen Euro für die Beseitigung von Waldschäden über die sogenannte Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz bereitgestellt. Für Waldeigentümer werde es steuerliche Erleichterungen geben, sagte Klöckner.

In Brandenburg gibt es über 1,1 Millionen Hektar Wald. 70 Prozent der Bäume sind Kiefern, die schnell in Brand geraten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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