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Flugsicherung reduziert wegen Software-Panne den Flugverkehr

Langen (Hessen)  

Flugsicherung reduziert wegen Software-Panne den Flugverkehr

21.03.2019, 16:29 Uhr | dpa

Flugsicherung reduziert wegen Software-Panne den Flugverkehr. Schild mit Schriftzug der Deutschen Flugsicherung

Schild mit Schriftzug der Deutschen Flugsicherung. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv (Quelle: dpa)

Wegen einer Störung in der Software für Fluglotsen hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) am Donnerstag den Verkehr im südwestdeutschen Luftraum eingeschränkt. Es könne zu Verspätungen und Flugabsagen kommen, schilderte eine Sprecherin die möglichen Folgen. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet.

Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der vom Center Langen bei Frankfurt kontrolliert wird. Dieser reicht vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden und von der französischen Grenze bis nach Thüringen. Von den größeren Flughäfen sind Stuttgart, Köln-Bonn, Frankfurt und mit einem Teil des Luftverkehrs auch Düsseldorf betroffen. Die Panne dauerte am Donnerstagabend noch an. Dies führe wegen des vergleichsweise geringen Verkehrdaufkommens aber nicht zu Problemen, sagte die Sprecherin.

Am Frankfurter Flughafen hatte die reduzierte Kapazität zunächst keine spürbaren Auswirkungen, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Lufthansa hat nach eigenen Angaben vereinzelte Verspätungen bis zu 30 Minuten registriert, aber keine Flüge absagen müssen. Im Winterflugplan ist der Flugverkehr nicht so dicht wie im Sommer. Über das Eurocontrol-Netzwerk in Brüssel werden dennoch größere Verkehrsströme um den Langener Luftraum herum geleitet.

Die betroffene Software stellt den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit. Das System arbeite in Langen fehlerhaft, so dass genauer und zeitaufwendiger hingeschaut werden müsse, erläuterte eine DFS-Sprecherin. Die übrigen Sicherungssystems stünden uneingeschränkt zur Verfügung, und auch die übrigen Center der Flugsicherung für andere Lufträume seien nicht betroffen. Ein Zeitpunkt zur Lösung des Software-Problems war am Donnerstag laut DFS noch nicht absehbar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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