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Rund 830 neue Tuberkulose-Fälle in Bayern

Berlin  

Rund 830 neue Tuberkulose-Fälle in Bayern

22.03.2019, 08:32 Uhr | dpa

Rund 830 neue Tuberkulose-Fälle in Bayern. Röntgenaufnahme

Die Röntgenaufnahme eines erkrankten Patienten ist zu sehen. Foto: Rainer Jensen/Archiv (Quelle: dpa)

Die Infektionskrankheit Tuberkulose ist immer noch nicht ausgerottet. In Bayern haben sich vergangenes Jahr 831 Menschen angesteckt, wie das Landesamt für Gesundheit bekanntgab. Am Sonntag (24. März) ist Welttuberkulosetag. Heuer können die Behörden nur leicht positive Nachrichten vermelden. Mit der Migrantenzahl war die Anzahl der Tuberkulose-Fälle 2015 relativ stark angestiegen. Seitdem sinkt sie, liegt aber noch über dem Niveau früherer Jahre.

Insgesamt gibt es in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) jährlich etwa 5500 Fälle, 100 enden tödlich. Infektionen würden häufig zu spät diagnostiziert. "Bei Symptomen wie länger bestehendem Husten, Nachtschweiß, Fieber und Gewichtsabnahme sollte immer auch an Tuberkulose gedacht werden", heißt es vom RKI.

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe mit Sitz in Würzburg weist darauf hin, dass eine Infektion nicht direkt gefährlich sei. Die Krankheit breche vor allem bei geschwächtem Immunsystem aus. Zudem seien nicht alle Arten ansteckend.

Tuberkulose ist eine der ältesten Krankheiten der Welt. Sie kann unter anderem von Mensch zu Mensch über die Luft übertragen werden, etwa durch Husten. In Deutschland sind besonders Migranten betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich vorgenommen, Tuberkulose bis 2030 stark zu reduzieren und bis 2050 quasi zu beseitigen. Doch die meisten Länder tun sich damit laut WHO schwer. Der Gedenktag wird jedes Jahr am 24. März begangen, da das Bakterium am 24. März 1882 entdeckt worden war.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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