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Mehr Geld für Prävention im Jugendsport

Wiesbaden  

Mehr Geld für Prävention im Jugendsport

23.03.2019, 09:49 Uhr | dpa

Mehr Geld für Prävention im Jugendsport. Ein Kind auf einem Schwebebalken

Ein Kind läuft an der Hand eines Erwachsenen über einen Schwebebalken. Foto: Britta Pedersen/Archiv (Quelle: dpa)

Hessen stockt die Mittel für das Präventions- und Beratungsangebot "Kindeswohl im Sport" der Hessischen Sportjugend auf. In den vergangenen Jahren sei das Projekt mit jeweils 15 000 Euro pro Jahr gefördert worden, erklärte Innen- und Sportminister Peter Beuth (CDU) am Samstag. Nun soll die Summe bis zum Jahr 2022 auf insgesamt rund 375 000 Euro steigen.

"Auch wenn Kinder und Jugendliche in unseren Vereinen nur stundenweise betreut werden, können hier Fälle von sexueller Gewalt, aber auch von seelischer oder körperlicher Vernachlässigung sowie Misshandlungen sichtbar werden", sagte der Minister. Beim Thema Kindeswohl gebe es aber kein Ignorieren oder Beschönigen. "Wir dürfen hier nicht wegschauen, sondern wollen mit unserem Engagement eine 'Kultur des Hinsehens' stärken."

Die Sportjugend Hessen sensibilisiere seit Jahren durch umfangreiche Präventionsseminare und Beratungsangebote die Vereine und Verbände bei diesem Thema, erklärte Beuth. Während 2011 und 2012 noch insgesamt 50 Präventionsseminare pro Jahr durchgeführt wurden, sei die Anzahl im vergangenen Jahr auf rund 70 Veranstaltungen gestiegen, in denen sich insgesamt 1400 Verantwortungsträger aus dem Bereich des Sports in Hessen fortgebildet hätten.

Das Programm soll in den kommenden Jahren auch weiterentwickelt und dabei in einem Pilotprojekt geprüft werden, inwieweit "Kindeswohl-Beauftragte" in Sportkreisjugenden des Landes etabliert werden können, kündigte der Sportminister an.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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