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Polizei verhindert Prügelei von Jugendlichen in Köpenick

Berlin  

Polizei verhindert Prügelei von Jugendlichen in Köpenick

23.03.2019, 13:33 Uhr | dpa

Polizei verhindert Prügelei von Jugendlichen in Köpenick. Polizisten

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten stehen in der Stadt. Foto: Silas Stein/Archiv (Quelle: dpa)

Nach der Massenschlägerei auf dem Alexanderplatz hat die Polizei eine Prügelei unter Jugendlichen im Stadtteil Köpenick verhindert. Ein anonymer Anrufer habe der Polizei am Freitagnachmittag per Notruf von einem Aufruf zu einer Schlägerei in sozialen Medien berichtet. Die Jugendgruppen sollten sich demnach am Forum Köpenick in der Bahnhofstraße verabredet haben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. "Es ging hier nicht um einen Aufruf von Youtubern", betonte ein Polizeisprecher.

Auf dem Alexanderplatz war es am Donnerstagabend zu einer Massenschlägerei unter Jugendlichen und jungen Männern gekommen, die einem Video-Aufruf rivalisierender Youtuber zu einem Treffen auf dem Alexanderplatz gefolgt waren. Rund 100 Polizisten waren dabei im Einsatz gewesen.

Die am Freitag am Bahnhof Köpenick versammelten Jugendlichen ergriffen bei Eintreffen der Polizei teils die Flucht und warfen dabei Messer und Schlagstöcke weg. Bei einer zweiten Gruppe in der Nähe fanden die Beamten unter anderem Messer, Schlagstöcke und Elektroschocker. Sie nahmen zwölf Jugendliche mit auf die Wache. Ihre Eltern mussten sie dort abholen. Neun Teenager zwischen 13 und 17 Jahren prügelten sich an dem Abend in einem Linienbus unweit des Bahnhofs Köpenick. Gegen einige beteiligte Teenager laufen nun insgesamt 13 Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

"Diese Jugendlichen mögen sich einfach nicht", sagte der Polizeisprecher. Es handele sich nicht um "Trittbrettfahrer", sagte er mit Blick auf die vorangegangene Schlägerei auf dem Alexanderplatz vom Donnerstag.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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