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Polizisten und Journalisten bei Rechtsrockkonzert attackiert

Ostritz  

Polizisten und Journalisten bei Rechtsrockkonzert attackiert

24.03.2019, 09:56 Uhr | dpa

Polizisten und Journalisten bei Rechtsrockkonzert attackiert. Polizeiwagen vor dem Rathaus der Stadt Ostritz

Das Rathaus der Stadt Ostritz mit herunterhängenden Bannern und davor zwei Polizeiwagen. Foto: Daniel Schäfer (Quelle: dpa)

Bei einem Rechtsrockkonzert in Ostritz (Landkreis Görlitz) sind am Samstagabend Polizisten und Journalisten attackiert worden. Sie wurden mit gefüllten Bierbechern beworfen und mit einem Feuerlöscher besprüht, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Es wurden sechs Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe lauten auf Sachbeschädigung, Volksverhetzung, Beleidigung sowie Verstöße gegen das Waffen- und Versammlungsgesetz.

Zudem wird wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole ermittelt. Medienvertreter und Polizisten hatten Sieg-Heil-Rufe aus dem Versammlungsraum gehört. Die weiteren Ermittlungen werden vom Dezernat Staatsschutz der Görlitzer Kriminalpolizeiinspektion geführt.

Nach Angaben der Polizei waren am Samstagabend etwa 500 Menschen bei dem Konzert und der rechtsmotivierten Versammlung in Ostritz. Die Polizei war mit rund 300 Beamten im Einsatz. Beim parallel ausgerichteten Ostritzer Friedensfest, bei dem mehr als 2000 Menschen ein Zeichen für Weltoffenheit und gegen Rechtsextremismus setzten, stellte die Polizei dagegen keine Straftaten fest.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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