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Haseloff: Industriearbeitsplätze in Kohleregion sichern

Prag  

Haseloff: Industriearbeitsplätze in Kohleregion sichern

26.03.2019, 12:43 Uhr | dpa

Haseloff: Industriearbeitsplätze in Kohleregion sichern. Reiner Haseloff und Andrej Babiš

Sachsen-Anhalt und Tschechien wollen sich gemeinsam für die Sicherung von Industriearbeitsplätzen einsetzen. Foto: Matthias Schuppe (Quelle: dpa)

Sachsen-Anhalt und Tschechien wollen sich gemeinsam für die Sicherung von Industriearbeitsplätzen einsetzen. Die Abwanderung von Jobs im Zuge des Braunkohleausstiegs müsse unbedingt verhindert werden, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag nach einem Gespräch mit dem tschechischen Regierungschef Andrej Babis in Prag. Es sei das gemeinsame Ziel, dass zum Beispiel Jobs in der Automobilindustrie und bei Zulieferern in Mitteldeutschland und Tschechien nicht gefährdet werden dürfen, sagte Haseloff der Deutschen Presse-Agentur.

Um den Strukturwandel im mitteldeutschen Kohlerevier anzustoßen, sei in der ersten Junihälfte eine Investorenkonferenz geplant. Daran werde auch der tschechische Energiekonzern EPH teilnehmen. Zu EPH gehört unter anderem der Kohleförderer Mibrag in Zeitz. An der Investorenkonferenz sollen außerdem die Chemieunternehmen aus der Region teilnehmen. Es geht laut Haseloff darum, Konzepte zur Ansiedlung von Industriebetrieben zu entwickeln. Die Konferenz werde gemeinsam mit Sachsen und dem Bund ausgerichtet, man rechne auch mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

EPH hat laut Haseloff Interesse, das Engagement in der Region auszubauen und durch Investitionen vor allem in den Bereichen Energie und Chemie neue Industriearbeitsplätze zu schaffen. In Prag sowie bei der Mibrag würden dazu Arbeitsgruppen gegründet, um solche Projekte zu entwickeln. Haseloff hatte sich dazu am Montag mit EPH-Vorstandschef Daniel Kretinsky getroffen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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