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Panzerreparaturwerk wird "musikalischer Kreativraum"

Neubrandenburg  

Panzerreparaturwerk wird "musikalischer Kreativraum"

26.03.2019, 13:37 Uhr | dpa

Das Gelände des ehemaligen Panzerreparaturwerks in Neubrandenburg wird im Sommer zum "musikalischen Kreativraum". Die Klassik-Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und die junge norddeutsche Philharmonie laden ab 26. Juli erstmals zu einem Detect Classic Festival nach Neubrandenburg ein, wie die Festspiele am Dienstag mitteilten. Drei Tage sollen junge Musiker und Musikschaffende unterschiedlicher Genre am Tollensesee mit Klassik, elektronischer und anderer Livemusik experimentieren und die alten Panzerhallen zu Fantasiewelten verwandeln.

"Das soll vor allem junges Publikum stärker als bisher anlocken", sagte Intendant Markus Fein. Das neue Format sei für Freigeister, Entdecker, Neugierige, Junge und Junggebliebene sowie als Treffpunkt der kreativen Szene gedacht. "Hier haben Gäste die Möglichkeit, die spannendsten Solisten, junge Ensembles und Orchester in einem Festivalumfeld zu erleben, das auf Innovation, Neugier und Experimentiergeist setzt."

Das Musik-Programm umfasst mindestens zehn teils experimentelle Konzerte. Es wird durch Gesprächsrunden, Workshops und Ausstellungen ergänzt. Aus der Kultur- und Kreativszene werden unter anderem der Schlagzeugvirtuose Alexej Gerassimez, Steven Walter (Podium Esslingen), Johannes Fuchs (Pierre Boulez Saal), Karen Löhnert (Sleeperoo) und Christian Carius (Red Rebane) erwartet.

Das Reparaturwerk Neubrandenburg (RWN) war in der DDR einer der größten Rüstungsbetriebe der Warschauer Vertragsstaaten. Dort arbeiteten zeitweise bis zu 5000 Menschen. Das Werk entstand in den 1950er Jahren auf einem Gelände am Tollensesee, wo zuvor eine Torpedoversuchsanstalt war. Nach 1990 übernahm die Stadt Teile des Geländes, um ein Wohn-, Gewerbe-, Künstler- und Szeneviertel zu entwickeln. Mehrere Firmen, eine Galerie und einen Jachthafen gibt es bereits.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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