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Monheim will selbstfahrende Busse in Linienbetrieb bringen

Monheim am Rhein  

Monheim will selbstfahrende Busse in Linienbetrieb bringen

26.03.2019, 14:48 Uhr | dpa

Monheim will selbstfahrende Busse in Linienbetrieb bringen. Ein autonom fahrender Bus

Ein autonom fahrender Bus fährt über den Busbahnhof in Monheim. Foto: Oliver Berg (Quelle: dpa)

Die Stadt Monheim am Rhein will von diesem Herbst an eine selbstfahrende Busflotte im Linienbetrieb einsetzen und sieht sich damit europaweit in einer Vorreiterrolle. "Wir betreten hier Neuland", sagte Bürgermeister Daniel Zimmermann bei der Vorstellung am Dienstag in Monheim. Die Gesamtstrecke zwischen der Altstadt und dem Busbahnhof ist gut zwei Kilometer lang. Die neue Linie sei als Zubringer zu den klassischen Hauptbuslinien gedacht, sagte Zimmermann. Der kleine Bus, in dem maximal elf Passagiere Platz haben, sei besser geeignet für die engen Straßen der Altstadt.

Angeschafft werden fünf vollautomatisierte, vier Meter lange Elektrofahrzeuge, die Gesamtinvestitionen liegen bei 2,1 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt davon 90 Prozent. Nach Testfahrten im Frühling und Sommer will Monheim die Linienkonzession beantragen - ab Herbst soll die Linie dann im Zehn-Minuten-Takt auf öffentlichen Straßen unterwegs sein.

Ähnliche Vorhaben gibt es bereits in anderen Städten, dort handelt es sich aber entweder um reine Tests oder um Strecken ohne Flotte im Linienbetrieb - so ein Betrieb bedeutet, dass sich Monheim zu den Fahrten verpflichtet und die Linie unbefristet zu einem ganz normalen Teil des Verkehrsplans wird. Im bayerischen Bad Birnbach ist ein ähnlicher Bus für die Deutsche Bahn unterwegs - hier ist es aber nur ein einzelner Bus und keine Flotte. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) sprach von einem innovativen Projekt, mit dem man auf dem Weg in die Zukunft der Mobilität vorankomme.

Der Betrieb erfolgt per Ausnahmegenehmigung. Ein Begleiter - Operator genannt - muss noch an Bord sein, um notfalls per Knopfdruck eingreifen zu können. Ein klassisches Lenkrad gibt es nicht mehr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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