Sie sind hier: Home > Regional >

Streit um muslimische Badebekleidung endet mit Vergleich

Wismar  

Streit um muslimische Badebekleidung endet mit Vergleich

26.03.2019, 18:16 Uhr | dpa

Streit um muslimische Badebekleidung endet mit Vergleich. Amtsgericht Wismar

Das Hinweisschild "Amtsgericht" steht vor dem Fürstenhof, dem Sitz des Amtsgerichts Wismar. Foto: Jens Büttner/Archiv (Quelle: dpa)

Ein Streit um muslimische Badebekleidung in einem Wismarer Spaßbad ist am Dienstag mit einem Vergleich und Zahlung von 500 Euro vor Gericht zu Ende gegangen. Der Rostocker Sozialarbeiterin Mariam Daoud war im April 2017 vom Bademeister verwehrt worden, mit einer Gruppe Kindern und Jugendlichen schwimmen zu gehen, weil Daoud und zwei Mädchen der Gruppe Burkinis trugen. Dabei handelte es sich in Daouds Fall um eine Art verlängerten Badeanzug, dessen Hose bis knapp über die Knie gingen und dessen Ärmel die Schulter bedeckten, sagte der Richter in der Verhandlung. Der Kopf war unbedeckt. Daoud hatte in dem Verhalten des Bademeisters einen Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz gesehen und 2000 Euro Entschädigung vom Spaßbad gefordert. Sie erhält nun 500 Euro, muss aber 60 Prozent der Prozesskosten tragen. Die Fälle der beiden auch betroffenen Mädchen wurde in der Verhandlung nicht behandelt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal