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Terrorverdächtiger: Unbeschriebenes Blatt für Behörden

Wien  

Terrorverdächtiger: Unbeschriebenes Blatt für Behörden

27.03.2019, 10:52 Uhr | dpa

Der wegen Terrorverdachts in Wien verhaftete Iraker war für die österreichischen Behörden ein unbeschriebenes Blatt. Er sei völlig unbescholten gewesen, sagte die Wiener Staatsanwältin Nina Bussek am Mittwoch. "Es ist strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten und auch nicht als Gefährder eingestuft."

Nach Darstellung der "Kronen Zeitung" lebte der Mann als anerkannter Flüchtling schon seit vielen Jahren mit seiner Familie in Wien. Als Mitarbeiter einer Securityfirma soll er laut Zeitung Zugang zu sensiblen Sicherheitsbereichen von Fußballstadien und Einkaufszentren gehabt haben.

Der Mann war im Zusammenhang mit Anschlägen auf der ICE-Strecke von Nürnberg nach München im Oktober und im Dezember auf eine Bahnstrecke in Berlin-Karlshorst festgenommen worden. In beiden Fällen hatten die Ermittler Drohschreiben in arabischer Sprache gefunden, in Berlin auch eine IS-Flagge. Verletzt wurde niemand.

Eine Nachbarin äußerte sich über den 42-jährigen Iraker, dem Anschläge auf zwei Bahnstrecken in Deutschland vorgeworfen werden. "Er war wirklich sehr lieb, sehr familiär", sagte die Frau dem TV-Sender "oe24".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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