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Bundespolizei und Zoll gehen auf Rügen gegen Schleuser vor

Binz  

Bundespolizei und Zoll gehen auf Rügen gegen Schleuser vor

27.03.2019, 12:03 Uhr | dpa

Bundespolizei und Zoll gehen auf Rügen gegen Schleuser vor. Bundespolizei

Das Wappen der Bundespolizei auf einer Dienstjacke. Foto: Martin Schutt/Archiv (Quelle: dpa)

Bundespolizei und Zoll sind in einer großangelegten Razzia gegen gewerbsmäßiges Einschleusen und illegale Beschäftigung auf der Insel Rügen vorgegangen. Bei der Durchsuchung von insgesamt sieben Objekten - darunter einer Baustelle am ehemaligen Nazi-Seebad Prora - wurde am Mittwoch einer der drei Hauptverdächtigen festgenommen sowie umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, wie die Bundespolizei mitteilte. Außerdem wurden den Angaben zufolge elf Albaner festgestellt, die ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis auf der Baustelle arbeiteten.

Gegen die drei aus Deutschland und Mazedonien stammenden Hauptbeschuldigten werde bereits seit 2018 ermittelt. Ihnen wird auch vorgeworfen, den eingeschleusten Albanern ihren Lohn vorenthalten und veruntreut zu haben. Sie stünden im Verdacht, für unerlaubt eingereiste albanische Staatsangehörige den Aufenthalt und die illegale Arbeitsaufnahme organisiert und sie in ausbeuterischer Absicht beschäftigt zu haben.

Bei den Durchsuchungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stralsund seien unter anderem Geschäftsunterlagen, Bescheinigungen, Mobiltelefone, Computer und Speichermedien sowie Ausweisdokumente sichergestellt worden. Außer der Baustelle in Prora wurden den Angaben zufolge in Binz, Lauterbach, Lüssow und Hamburg sechs Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Die Bundespolizei und der Zoll waren den Angaben zufolge mit 92 Beamten im Einsatz. Auch ein Hubschrauber kreiste über Prora.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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