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Botschaften von totem Vater: Polizei verfolgt heiße Spur

Neuss  

Botschaften von totem Vater: Polizei verfolgt heiße Spur

27.03.2019, 12:48 Uhr | dpa

Botschaften von totem Vater: Polizei verfolgt heiße Spur. Polizisten

In Polizei-Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/Archiv (Quelle: dpa)

Im Fall der gestohlenen Briefe eines toten Familienvaters an seine Kinder gibt es eine heiße Spur. Ein Beutestück, ein Ring, ist wieder aufgetaucht und ein mutmaßlicher Hehler sei vorübergehend festgenommen worden, berichtete die Polizei in Neuss am Mittwoch. Die Wohnung des 42-jährigen Neussers sei durchsucht worden. Weitere Beutestücke wurden aber nicht entdeckt. Zudem schweige der Mann.

Einbrecher hatten in Neuss einen Tresor gestohlen, in dem unersetzliche Erinnerungen an einen toten Familienvater aufbewahrt wurden. "Darin waren ungelesene Briefe meines Mannes an meine Kinder, die sie zu ihrem 18. Geburtstag erhalten sollten", hatte die Witwe berichtet.

Ihr Mann habe, als er wusste, dass er an Krebs sterben wird, als Andenken auch ein Buch ("Papa, erzähl mal") über sich und sein Leben für seine kleinen Kinder geschrieben. Dies sei ebenfalls mit dem Tresor verschwunden.

Der mutmaßliche Hehler hatte versucht, den Ring über das Internet zu verkaufen. Ein Bekannter der Witwe hatte dies bemerkt, zum Schein Interesse bekundet und die Polizei eingeschaltet. Das Verkaufsgespräch in einem Schnellrestaurant war daraufhin von Kriminalpolizisten observiert und der mutmaßliche Hehler festgenommen worden.

Man habe dem 42-Jährigen eindringlich ins Gewissen geredet, sich für die Wiederbeschaffung der Erinnerungen einzusetzen, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch.

Die Kinder, inzwischen sieben und zehn Jahre alt, hatten ihren 2017 gestorbenen Vater kaum gesund erlebt. "Diese ganzen Andenken sind unwiederbringlich verloren, wenn sie nicht jemand findet oder zurückgibt", hatte die 37-Jährige gesagt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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