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Rentner mit Axt erschlagen: Lebenslange Haft

Duisburg  

Rentner mit Axt erschlagen: Lebenslange Haft

29.03.2019, 01:34 Uhr | dpa

Rentner mit Axt erschlagen: Lebenslange Haft. Land- und Amtsgericht Duisburg

Das Land- und Amtsgericht Duisburg ist zu sehen Foto: Christophe Gateau/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach einem tödlichen Axt-Angriff auf einen 82-Jährigen hat das Landgericht Duisburg einen Mann aus Hünxe im Kreis Wesel zu lebenslanger Haft verurteilt. Der 40 Jahre alte Angeklagte hatte gestanden, den Rentner im September vergangenen Jahres von hinten erschlagen und ausgeraubt zu haben. Die Tat erklärte er vor dem Schwurgericht mit Schulden, die wegen seiner Spielsucht entstanden seien. Nach eigenen Angaben hatte er den Rentner am Tattag um 3000 Euro gebeten. Als er das Geld nicht bekommen habe, sei er "enttäuscht" und "wütend" geworden.

Der 40-Jährige hatte aufgrund seiner angeblichen Spielsucht auf eine mildere Strafe gehofft. Ein Gutachter hatte den Dachdecker jedoch als voll schuldfähig eingestuft. Täter und Opfer waren seit Jahrzehnten miteinander bekannt. Einst hatte der 82-Jährige den Angeklagten als Hauptschullehrer unterrichtet und später mit kleineren Handwerkeraufgaben betraut. Am Tattag hatte das Opfer den 40-Jährigen offenbar selbst hereingelassen. Der tödliche Angriff erfolgte, als der Rentner gerade die "Sportschau" im Fernsehen sah.

Der Schlag erfolgte seinerzeit mit so großer Wucht, dass die Axt im Kopf des 82-Jährigen steckenblieb. Der Rentner war direkt am Tatort gestorben. Anschließend war der 40-jährige Deutsche in mehrere Spielhallen gefahren und hatte dort rund 1200 Euro des Opfers verspielt. Den Großteil des Geldes hatte er mit der EC-Karte des Rentners am Bankautomaten abgehoben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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