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Band Frei.Wild kommt trotz Gerichtsurteil nach Flensburg

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Band Frei.Wild kommt trotz Gerichtsurteil nach Flensburg

02.04.2019, 13:25 Uhr | dpa

Band Frei.Wild kommt trotz Gerichtsurteil nach Flensburg. Streit um Konzert in der Flens-Arena

Blick auf die Flens-Arena. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Trotz des geplatzten Konzerts in der Flens-Arena wird die Südtiroler Band Frei.Wild am 20. April nach Flensburg kommen. Die Band suche nach einer Ersatzspielstätte in der Region, werde aber in jedem Fall an die Flensburger Förde kommen - und sei es nur auf ein Bier mit den Fans oder für eine Autogrammstunde, sagte Konstantin Grosse von der Agentur KGB event an promotion am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Gegen die Entscheidung des Landgerichts Flensburg vom Vortag werde nicht Berufung eingelegt.

Das Gericht hatte einen Antrag des Konzertveranstalters auf eine einstweilige Verfügung verworfen. Der Veranstalter wollte die Halle für das Konzert bekommen. Der Hallenbetreiber lehnte unter anderem wegen Sicherheitsbedenken ab. Gegen das Konzert hatte sich viel Widerstand in Flensburg geregt. Kritiker werfen den Deutschrockern eine Nähe zur rechten Szene vor, was die Musiker bestreiten.

In einer Pressemitteilung der Agentur hieß es, allen juristischen Widrigkeiten zum Trotz wolle die Band die Flensburger Fans gerade jetzt nicht hängen lassen. Bandleader Philipp Burger wurde mit den Worten zitiert: "Es geht hier weniger um uns. Viele große Bands waren schon in unserer Situation. AC/DC war auf einem ganzen Kontinent unerwünscht, die Toten Hosen haben es in Helgoland erlebt, jetzt hat es eben mal uns erwischt. Was uns aber wirklich ärgert ist, dass unter dem ganzen Hokuspokus der politischen Initiative gegen uns unsere tollen Fans zu leiden haben." Die Band werde - "in welcher Form auch immer" - am 20. April in Flensburg präsent sein: "Wir freuen uns auf ein geiles Fest mit unseren Fans, mit oder ohne Halle, oder beidem. Irgendwie gehört sowas zum Rock'n Roll."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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