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Backhaus: Planungen für Inselhafen Prerow fast abgeschlossen

Prerow  

Backhaus: Planungen für Inselhafen Prerow fast abgeschlossen

05.04.2019, 18:17 Uhr | dpa

Backhaus: Planungen für Inselhafen Prerow fast abgeschlossen. Nothafen Darßer Ort

Der Nothafen Darßer Ort. Foto: Bernd Wüstneck/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Planungen für den Inselhafen Prerow sind fast abgeschlossen. Wie Umweltminister Till Backhaus (SPD) am Freitag sagte, soll er neben dem Liegeplatz für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) Platz für 44 Boote für örtliche Fischer und schutzsuchende Segler sowie einen Notliegeplatz für größere Schiffe bieten. Dazu kommen eine neue und breitere Seebrücke mit mehreren Aufenthaltsbereichen, ein Fahrgastschiffanleger sowie ein Funktionsgebäude mit Dachterrasse. Die Kostenschätzung gehe von rund 30 Millionen Euro aus. In der Planung seien die Anforderungen der Nutzer und der Gemeinde gut berücksichtigt worden. Backhaus sprach von einem beispielhaften Beteiligungsprozess.

Prerows Bürgermeister René Roloff (parteilos) zeigte sich zufrieden. "Es war ein ungewöhnlich langer und intensiver Beteiligungsprozess", sagte er mit Blick auf die jahrzehntelangen Diskussionen um die Existenz des Nothafens Darßer Ort inklusive eines Bürgerentscheids im Jahr 2015. Schon im letzten Jahr habe er wahrgenommen, dass es eine große Zustimmung für dieses Projekt gebe. Es sei nun auch klar, dass der Nothafen Geschichte ist.

Das Planfeststellungsverfahren solle in diesem Frühjahr beginnen und in einem Jahr abgeschlossen sein, erklärte Backhaus. Auch dazu werde es nochmals eine Beteiligung der Gemeinde und der Öffentlichkeit geben. "Der Baubeginn ist Ende 2020 vorgesehen", sagte Backhaus. Eine erste Teilinbetriebnahme mit dem Umzug des Seenotrettungskreuzers sei für Herbst 2021 vorgesehen. Zur Saison 2022 solle alles fertig sein.

Inselhafen, Seebrücke und Fahrgastschiff-Anleger würden in das Eigentum des Landes übernommen, das diese Bauwerke auch betreiben und unterhalten wird, betonte der Minister. Geplant sei aber eine angemessene Beteiligung Prerows an den Betriebs- und Unterhaltungskosten der Seebrücke.

Ein wichtiger Teil der Planungen sei der Rückbau des Nothafens in der Kernzone des Nationalparks und die Renaturierung des Ottosees, betonte der Minister. Somit enden dann in absehbarer Zeit auch die umstrittenen Baggerungen und der Betrieb des Nothafens in der sensiblen und naturschutzrechtlich geschützten Kernzone des Nationalparks. Für die Baggerungen seien seit 1994 rund 3,5 Millionen Euro ausgegeben worden, hieß es vom Ministerium.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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