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100 Jahre Bochumer Schauspiel: Festakt und buntes Programm

Bochum  

100 Jahre Bochumer Schauspiel: Festakt und buntes Programm

12.04.2019, 09:38 Uhr | dpa

100 Jahre Bochumer Schauspiel: Festakt und buntes Programm. Besucher stehen vor dem Schauspielhaus Bochum

Besucher stehen während einer Pause vor dem Haupteingang des Schauspielhauses Bochum an der Königsallee. Foto: Caroline Seidel/Archivbild (Quelle: dpa)

Das Schauspielhaus Bochum wird 100 Jahre alt und feiert seinen runden Geburtstag gleich zwei Tage lang. Den Anfang macht am Samstag (13. April) eine Gesprächsrunde mit vielen ehemaligen sowie dem aktuellen Intendanten Johann Simons. Am Abend wird die eigens zum Geburtstag geschaffene Inszenierung "O, Augenblick" - erstmals im Februar aufgeführt - in einer speziellen Ausgabe mit einigen Überraschungen auf die Bühne gebracht, wie ein Sprecher ankündigte. Am späten Abend gebe es dann einen festlichen Empfang, bei dem auch Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) reden werde.

Am Sonntag wird ein bunt gemischtes Programm angeboten. Zum Tag der offenen Tür erwarten die Besucher Theater, Musik, Lesungen und Veranstaltungen zum Mitmachen. Gezeigt werden als Premiere die WDR-Dokumentation "100 Jahre Aufregung" über das Bochumer Theater sowie zahlreiche Aufführungen und Lesungen.

Für Kinder gibt es Theaterstück "Die Schildkröte hat Geburtstag" oder Geschichten, die Ensemble-Mitglieder vorlesen. Zudem gibt es - für die Großen - eine Speeddating-Offerte: Je fünf Minuten Plaudern mit Vertretern des Ensembles. Eine Kostümausstellung, kreative Workshops, ein Quiz oder auch Theaterführungen gehören ebenfalls zum Angebot.

Das Bochumer Schauspielhaus galt jahrzehntelang als "Popstar unter den deutschen Theatern". Regisseure wie Peter Zadek oder Claus Peymann feierten dort große Erfolge. In den 1970er- und 80er Jahren wurde das Haus zum Synonym für zeitgenössisches Theater. Herbert Grönemeyers Karriere startete dort nach Angaben des Schauspielhauses. Auch Hannelore Hoger, Joachim Król oder Armin Rohde standen dort auf der Bühne. Und Rainer Werner Fassbinder entdeckte im Schauspiel Günter Lamprecht und Rosel Zech für seine Filme.

1919 war der Startschuss gefallen, nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bezog der damalige Intendant Hans Schalla 1953 den Neubau. Mit Zadek stieg das Schauspielhaus zu einem der prägenden Theater im deutschsprachigen Raum auf. Sein Nachfolger Peymann brachte Thomas Bernhard und Heiner Müller mit. Bochum sei schließlich in den 1980er Jahren endgültig zur "Theaterhauptstadt Deutschlands" geworden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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