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Tuifly sieht sich trotz Boeing-Verbot für Ostern gewappnet

Langenhagen  

Tuifly sieht sich trotz Boeing-Verbot für Ostern gewappnet

13.04.2019, 09:33 Uhr | dpa

Tuifly sieht sich trotz Boeing-Verbot für Ostern gewappnet. TUIfly

Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Tuifly steht auf dem Vorfeld des Flughafens der Mainmetropole. Foto: Andreas Arnold/Archiv (Quelle: dpa)

Trotz der Probleme um Boeings Pannenflieger 737 Max 8 sieht sich die deutsche Tuifly für den Osterreiseverkehr gerüstet. "Zu Ostern müssen wir maximal zwei Boeing 737 Max 8 ersetzen", sagte ein Tuifly-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die wären im Normalfall dann bereits ausgeliefert und eingesetzt worden. Daher wurde nun eine Maschine angemietet und ein auslaufender Leasing-Vertrag für ein anderes Mittelstreckenflugzeug verlängert. "Damit sind die nächsten Wochen abgedeckt", erklärte der Sprecher.

Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien war ein Flugverbot für diesen Typ erlassen worden. Neben der Billig-Airline Norwegian ist insbesondere der Tui-Reisekonzern betroffen, dem 23 fest eingeplante Jets auf ungewisse Zeit bis zur Wiederfreigabe des Flugzeugtyps fehlen. Auf 200 Millionen Euro hatte Tui-Chef Friedrich Joussen die Mehrkosten bis Mitte Juli beziffert, wenn auslaufende Leasingverträge verlängert und neue Mietverträge abgeschlossen werden. Bleiben die Boeings länger am Boden, wird es schnell teurer.

Zur Tui-Flotte gehören 14 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten auf Strecken zu den Kanaren oder den Kapverden im Einsatz waren. Eine weitere Maschine wurde nach Brüssel geflogen. Der Konzern will wegen des Ausfalls Flüge umbuchen, Ersatzkapazitäten nutzen, aber auch Maschine anmieten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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