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Nach Übernahme: Jack Wolfskin plant Offensive in den USA

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Nach Übernahme: Jack Wolfskin plant Offensive in den USA

14.04.2019, 09:12 Uhr | dpa

Nach Übernahme: Jack Wolfskin plant Offensive in den USA. Jack Wolfskin - Melody Harris-Jensbach

Melody Harris-Jensbach, Vorstandsvorsitzende des Outdoorbekleiders Jack Wolfskin steht im Eingangsbereich. Foto: Boris Roessler/Archiv (Quelle: dpa)

Jack Wolfskin will sich nach dem Verkauf an den US-Golfausrüster Callaway in den Vereinigten Staaten durchsetzen. Mit dem neuen Eigner könne dem Outdoor-Hersteller der Eintritt in den lukrativen Markt gelingen, sagte Chefin Melody Harris-Jensbach der Deutschen Presse-Agentur. "Unsere Wettbewerber haben ein großes Geschäft in den USA, Jack Wolfskin will dort langfristig stark zulegen." Der amerikanische Sportmarkt sei hart umkämpft, "aber nicht gesättigt".

Der Outdoor-Hersteller könne dort mit europäischem Image, dem englischen Markennamen und dem deutschen Qualitätsversprechen punkten, sagte Harris-Jensbach. Die Expansion solle in den nördlichen Regionen der USA beginnen. Auch in Japan erhofft sich die Managerin Chancen - mit Schwerpunkt auf teureren Produkten als in Deutschland.

Callaway hatte Jack Wolfskin zu Jahresbeginn für 418 Millionen Euro gekauft. Die Amerikaner haben so ihr Portfolio rund um Golfbälle, Schläger und Taschen mit der Outdoor-Bekleidung der Hessen erweitert. Jack Wolfskin passt geografisch zu Callaway: Während die Amerikaner in den USA und Japan stark vertreten sind, machen die Deutschen mit der Tatze im Logo ihre Geschäfte vor allem in Europa und China. In den USA erzielt Jack Wolfskin erst einen Bruchteil des Umsatzes. Die Firma hat in den vergangenen Jahren unter harter Konkurrenz auf dem Outdoor-Markt gelitten und mehrere Besitzerwechsel hinter sich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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