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Land setzt Flüchtlingshilfe im irakischen Kurdengebiet fort

Dohuk  

Land setzt Flüchtlingshilfe im irakischen Kurdengebiet fort

14.04.2019, 12:59 Uhr | dpa

Land setzt Flüchtlingshilfe im irakischen Kurdengebiet fort. Flüchtlingslager in Dohuk

Ein Flüchtlingsmädchen auf der Straße eines Flüchtlingslagers in der Nähe von Dohuk. Foto: Kay Nietfeld/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit einer Solaranlage und einer Existenzgründung für Teppichweberinnen will die Landesregierung die Unterstützung für Flüchtlinge und Binnenvertriebene in der Region Kurdistan-Irak fortsetzen. "Die Menschen brauchen unsere Unterstützung, um grundlegende Bedürfnisse zu erfüllen, aber auch, um für ihr eigenes Leben wieder Perspektiven zu sehen und ihr Land wieder aufzubauen", sagte Staatsministerin Theresa Schopper (Grüne) am Sonntag einer Mitteilung zufolge. Sie reist an diesem Montag zusammen mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) in das autonome Kurdengebiet im Norden des Iraks.

Mit der Reise solle auch ein Zeichen gesetzt werden, "dass wir die Menschen in den Flüchtlingscamps nicht vergessen", sagte Bauer. Die Grünen-Politikerinnen wollen sich laut Mitteilung auch die Arbeit des vom Land geförderten Instituts für Psychotraumatologie an der Universität Dohuk ansehen und mit Betroffenen sprechen. Absolventen des Instituts behandeln traumatisierte Flüchtlinge in den Camps.

Das Land habe mit Hilfsprojekten Verantwortung übernommen. "Nun gilt es zu ermitteln, was notwendig und nachhaltig ist und weitergefördert werden sollte", fügte Bauer hinzu. Baden-Württemberg hatte mit der Regierung der Region Kurdistan-Irak und dem Gouvernement Dohuk eine Kooperation im Bereich der humanitären Hilfe vereinbart. Allein in Dohuk leben laut Mitteilung mehr als 350 000 Binnenvertriebene in Zeltunterkünften, nicht fertiggestellten Rohbauten oder bei Freunden und Bekannten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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