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Riesiges Loch in Nebengebäude: Mehrfamilienhaus evakuiert

Kaarst  

Riesiges Loch in Nebengebäude: Mehrfamilienhaus evakuiert

15.04.2019, 09:26 Uhr | dpa

Riesiges Loch in Nebengebäude: Mehrfamilienhaus evakuiert. Ein Loch in einer Hauswand

Das Foto der Stadt Kaarst zeigt ein großes Loch in einer Hauswand. Foto: Stadt Kaarst (Quelle: dpa)

Nach der Entdeckung eines großen Loches in einer Gebäudewand können die Bewohner eines benachbarten Mehrfamilienhauses in Kaarst bei Neuss vorerst nicht in ihre Wohnungen zurück. Das bewohnte Haus war in der Nacht zum Montag evakuiert worden, nachdem das leerstehende Nebengebäude teilweise eingestürzt war. "Wir müssen jetzt sehen, wie es weitergeht", sagte der Sprecher der Stadt Kaarst, Peter Böttner. Das einsturzgefährdete Gebäude müsse vielleicht abgerissen werden. Zudem drohe ein Baukran umzustürzen.

Laut Feuerwehr hatten die Bewohner des Mehrfamilienhauses am späten Sonntagabend "ungewöhnliche Geräusche" im angrenzenden Gebäude gehört und die Rettungskräfte alarmiert. Diese entdeckten in dem leerstehenden Altbau nach eigenen Angaben ein 7 Meter mal 2,5 Meter großes Loch. Auch ein Teil der Zwischendecke sei eingestürzt.

Das bewohnte Mehrfamilienhaus und der einsturzgefährdete Altbau teilen sich dem Stadtsprecher zufolge eine Hauswand. Das Nebengebäude werde gerade umgebaut und saniert, erklärte er. Möglicherweise sei das Loch bei der Entkernung entstanden. Die zwölf Bewohner des Mehrfamilienhauses seien zur Sicherheit aus dem Gebäude gebracht worden und in ein Hotel gekommen.

Am Montag untersuchten Statiker und die Bauaufsicht den gesperrten Bereich. Laut Böttner können die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück, wenn die Sicherung des Gebäudes gewährleistet ist. Die Arbeiten gerieten allerdings ins Stocken: In der Baugrube fanden die Einsatzkräfte eine Gasflasche, die zunächst geborgen werden musste. Auch ein Baukran auf dem Gelände drohte durch das einsturzgefährdete Haus umzukippen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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