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Waffenfund in Hannover: Generalstaatsanwaltschaft ermittelt

Hannover  

Waffenfund in Hannover: Generalstaatsanwaltschaft ermittelt

15.04.2019, 14:39 Uhr | dpa

Waffenfund in Hannover: Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. Schusswaffen und Munition liegen auf einem Tisch

Schusswaffen und Munition liegen auf einem Tisch. Foto: Polizei Hannover/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach dem Fund von mehr als 50 Waffen bei einem Mann in Hannover ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft Celle gegen den 29-Jährigen wegen möglicher Anschlagspläne. Zudem werde geprüft, ob der Verdächtige etwa rechtsextremistisch eingestellt sei, weil bei ihm auch Orden und Ehrenzeichen aus der Zeit des Nationalsozialismus gefunden worden seien, sagte Oberstaatsanwalt Bernd Kolkmeier am Montag. Zuvor hat die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" online berichtet.

Der Verdächtige sitzt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in Untersuchungshaft. Polizisten waren Ende März bei der Durchsuchung der Wohnung seines Vaters auf die Waffen, etwa 100 000 Euro sowie Devotionalien gestoßen. Der 29-Jährige hat noch ein Zimmer in der Wohnung seines Vaters. Dort wurden zudem mehrere Kilogramm Munition unterschiedlichen Kalibers entdeckt.

"Er hat uns nicht verraten, was er damit vorhat", sagte Kolkmeier zu den Waffenfunden - 16 Langwaffen, 3 Maschinenpistolen, 17 Pistolen, 8 Revolver und 7 Signalwaffen. "Das ist alles merkwürdig und auffällig", daher habe die für Terrorermittlung zuständige Behörde den Fall übernommen.

Die Ermittler waren auf die Wohnung aufmerksam geworden, weil der 53 Jahre alte Vater des Mannes über das Internet versucht haben soll, eine Pistole zu bestellen. Bei der Razzia stellte sich dann heraus, dass der Vater damit wohl nichts zu tun hat, sondern sein Sohn.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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