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Brandenburg plant dritten Anlauf für Sozialticket mit Berlin

Potsdam  

Brandenburg plant dritten Anlauf für Sozialticket mit Berlin

15.04.2019, 16:44 Uhr | dpa

Brandenburg plant dritten Anlauf für Sozialticket mit Berlin. S-Bahn

Eine S-Bahn fährt in den Bahnhof Babelsberg bei Potsdam ein. Foto: Ralf Hirschberger/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach zwei gescheiterten Versuchen will Brandenburg eine neue Initiative für ein länderübergreifendes Sozialticket im Nahverkehr mit Berlin starten. Das Thema werde erneut aufgegriffen und in die Gremien beziehungsweise Arbeitsgruppen des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg eingebracht, teilte das Verkehrsministerium der Grünen-Fraktion im Potsdamer Landtag auf eine Anfrage hin mit. Allerdings werde es keinen neuerlichen Anlauf vor der Brandenburger Landtagswahl am 1. September dieses Jahres geben, sagte Ministeriumssprecher Steffen Streu der Deutschen Presse-Agentur.

Als bundesweit erstes Flächenland hatte Brandenburg 2008 ein Sozialticket eingeführt. Einkommensschwache, Empfänger von Sozialleistungen, Arbeitslose und Asylbewerber können eine Monatskarte für Busse, Bahn und Straßenbahn zum halben Preis erwerben. Wer nach Berlin fahren will, muss aber einen Ergänzungsfahrschein oder eine zusätzliche Monatskarte kaufen.

Nach der Brandenburger Landtagswahl 2014 hatten SPD und Linke in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, mit Berlin über eine Zusammenführung des dort seit 2008 geltenden Tickets S mit dem Brandenburger Mobilitätsticket zu verhandeln. Die damalige SPD-CDU-Koalition in Berlin lehnte den Vorstoß Brandenburgs mit Hinweis auf die geschätzten jährlichen Kosten von zwei bis fünf Millionen Euro ab.

Zwei Jahre nach Bildung der rot-rot-grünen Regierung in Berlin unternahm Brandenburg 2018 den zweiten Versuch für ein länderübergreifendes Sozialticket, doch auch diese Initiative scheiterte. Gründe dafür seien nicht genannt worden, teilte das Verkehrsministerium in seiner Antwort an die Grünen mit. Die Senats-Wirtschaftsverwaltung wolle das Schreiben Brandenburgs jedoch für eine Meinungsbildung zu diesem Thema nutzen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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