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100 Beamte im Einsatz: Mutmaßlicher Schleuser gefasst 

Bad Bramstedt  

100 Beamte im Einsatz: Mutmaßlicher Schleuser gefasst 

16.04.2019, 17:46 Uhr | dpa

100 Beamte im Einsatz: Mutmaßlicher Schleuser gefasst . Blaulicht

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: F. Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Bei Durchsuchungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stralsund ist am Dienstag ein mutmaßlicher Schleuser in Baden-Baden vorläufig festgenommen worden. 100 Beamte der Bundespolizei und der Bundeszollverwaltung durchsuchten mehrere Objekte, darunter eine Baustelle, in Baden-Württemberg. Der Tatverdächtige soll albanische Arbeiter beschäftigt haben, die über keine Visa verfügten, die sie zur Arbeit berechtigten, teilte die Bundespolizei mit. In Baden-Baden fanden die Beamten zwei illegal beschäftigte Albaner und stellten umfangreiches Beweismaterial wie Aufzeichnungen, Speichermedien und Ausweisdokumente sicher.

Die Ermittler hatten Ende März wegen des Verdachts des illegalen Einschleusens Baustellen in Prora auf der Insel Rügen sowie Wohn- und Geschäftsräume in Binz, Lauterbach, Lüssow und Hamburg durchsucht. Dabei stießen sie auf elf Albaner, die unerlaubt arbeiteten und sich illegal im Bundesgebiet aufhielten. Dabei erhielten die Beamten auch Hinweise auf eine weitere Baustelle in Baden-Baden.

Früheren Angaben zufolge wird seit bereits 2018 gegen insgesamt vier Hauptbeschuldigte ermittelt. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, den eingeschleusten Albanern ihren Lohn vorenthalten und veruntreut zu haben. Sie stünden im Verdacht, für unerlaubt eingereiste albanische Staatsangehörige den Aufenthalt und die illegale Arbeitsaufnahme organisiert und sie in ausbeuterischer Absicht beschäftigt zu haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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