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Goldbarren-Betrug: Bewährungsstrafen für zwei Angeklagte

Norderstedt  

Goldbarren-Betrug: Bewährungsstrafen für zwei Angeklagte

18.04.2019, 01:42 Uhr | dpa

Goldbarren-Betrug: Bewährungsstrafen für zwei Angeklagte. Justitia

Ein Fotograf vor dem Bild der Justitia. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Im Prozess um einen Rentner, der Goldbarren im Wert mehrerer hunderttausend Euro an falsche Polizisten übergab, hat das Amtsgericht Norderstedt die Angeklagten zu Bewährungsstrafen verurteilt. Ein 38-Jähriger erhielt am Donnerstag ein Jahr und vier Monate Haft, sein 24 Jahre alter Mitangeklagter bekam ein Jahr und zehn Monate. Die beiden Männer aus Berlin hätten sich des versuchten Betrugs schuldig gemacht, erklärte Richter Matthias Lohmann.

Der 38-Jährige hatte nach einer Einigung aller Prozessbeteiligter auf einen milden Strafrahmen zugegeben, Anfang Oktober 2017 nach Norderstedt (Kreis Segeberg) gefahren zu sein, um bei einem 88-Jährigen ein Paket abzuholen. Er habe sich an der Tür des demenzkranken Rentners als "Herr Müller von der Kriminalpolizei" ausgegeben.

In dem Moment war er von echten Polizisten festgenommen worden. Zuvor hatten Anrufer aus einem Call-Center in der Türkei dem alten Mann weisgemacht, sie seien Kriminalbeamte und wollten sein gefährdetes Vermögen in Sicherheit bringen. Der 24-Jährige gab zu, seinen Komplizen per Handy dirigiert zu haben.

Ein Bankmitarbeiter war misstrauisch geworden, als der Senior kurz nach dem Kauf von zwölf Kilo Gold für 433 000 Euro erneut sechs Kilo für knapp 213 000 Euro kaufen wollte. Er schaltete die Polizei ein, die ein Scheingeschäft in die Wege leitete, um die Betrüger zu fassen. Die größere Goldmenge war im September bei dem 88-Jährigen abgeholt worden, von wem, konnte nicht aufgeklärt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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