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Rader Hochbrücke: Blitzer-Aufstellung verzögert sich

Borgstedt  

Rader Hochbrücke: Blitzer-Aufstellung verzögert sich

21.04.2019, 08:49 Uhr | dpa

Rader Hochbrücke: Blitzer-Aufstellung verzögert sich. Autoverkehr auf der Rader Hochbrücke

Reiseverkehr rollt über die Rader Hochbrücke. Foto: Daniel Friederichs/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Aufbau der neuen Blitzer an der Rader Hochbrücke verzögert sich. Eigentlich war geplant, die Geräte, die anders als die bisherigen Blitzer erkennen können, welche Geschwindigkeitsbeschränkung aktuell auf der Brücke gilt, Ende des ersten Quartals 2019 aufzustellen. Das bisherige Angebot der Herstellerfirma musste allerdings noch einmal in Bezug auf die tatsächlichen baulichen Verhältnisse der Rader Hochbrücke fortgeschrieben werden, wie das Verkehrsministerium in Kiel der Deutschen Presse-Agentur auf Nachfrage mitteilte. Das aktualisierte Angebot stehe noch aus.

Grundsätzlich möglich wäre den Angaben zufolge die technische Inbetriebnahme kurz nach den Sommerferien. Die tatsächliche Inbetriebnahme setze noch voraus, dass die Zentrale Ordnungswidrigkeitenstelle des Landespolizeiamtes mit ausreichend Personal ausgestattet werde, da mit der zusätzlichen Blitzeranlage ein erhöhter Auswertungaufwand verbunden sein werde, teilte das Ministerium weiter mit. In diesem Zusammenhang werde derzeit unter anderem geprüft, inwieweit gegebenenfalls mit einer speziellen Software manuelle Doppelauswertungen vermieden werden könne.

Auf der Hochbrücke gilt für Lastwagen Tempo 60. Autos dürfen bei normalen Windverhältnissen 100 Stundenkilometer fahren, bei Sturm gilt Tempo 60 auch für Autos, bei starkem Wind Tempo 80. Geblitzt wird bisher aber immer nur, wenn der Autofahrer mit mehr als 115 Stundenkilometer unterwegs ist - unabhängig von den Windverhältnissen.

Die Blitzersäulen waren im September 2015 installiert worden. Sie sollen helfen, dass sich Fahrzeuge an das Tempolimit halten und so das marode Bauwerk möglichst schonen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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