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Sorge vor Sandstürmen in Mecklenburg-Vorpommern

Wittstock/Dosse  

Sorge vor Sandstürmen in Mecklenburg-Vorpommern

23.04.2019, 17:15 Uhr | dpa

Sorge vor Sandstürmen in Mecklenburg-Vorpommern. Sandstürme in Norddeutschland

Eine Fahrradfahrerin fährt mit ihrem Rad über einen Fahrradweg, als starker Wind viel Sand von trockenen Feldern aufwirbelt. Foto: Julian Stratenschulte (Quelle: dpa)

Auf den Straßen im Nordosten besteht eine erhöhte Gefahr durch Sandstürme. An mehreren Autobahnabschnitten wurden am Dienstag wegen des trockenen und windigen Wetters Warnschilder mit den Hinweisen "Gefahrenstelle" und "Sandsturm" aufgestellt und teilweise die erlaubte Höchstgeschwindigkeit herabgesetzt, wie die Polizei mitteilte.

Auf der Autobahn 20 zwischen Strasburg und Pasewalk (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sowie am Dreieck Wittstock von A24 und A19 galt laut Verkehrsministerium wegen der Sandsturmgefahr für einige Stunden ein Tempolimit von 80 Kilometer pro Stunde. Auf der A24 zwischen Neustadt-Glewe und Parchim (Landkreis Ludwigslust-Parchim) sei die Höchstgeschwindigkeit wegen einer Baustelle ohnehin gesenkt. Dort seien zusätzlich Hinweisschilder aufgestellt worden.

Bereits vor zwei Wochen hatte Agrarminister Till Backhaus (SPD) angesichts der Trockenheit vor Staubstürmen über Feldern gewarnt. Gefährdet seien ausgetrocknete, unbestellte Äcker sowie oberflächlich abgetrocknete, frisch bestellte Flächen. Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) appellierte an die Autofahrer, vorausschauend zu fahren und hinter Waldrändern und an offenen Feldern besonders aufmerksam zu sein.

Staubstürme sind bei Trockenheit, Wind und bloßen Feldern in Mecklenburg-Vorpommern keine Seltenheit. Vor acht Jahren hatte ein solcher katastrophale Folgen: Auf der A19 ereignete sich in einem Staubsturm eine Massenkarambolage, bei der acht Menschen starben. Seither wurden dem Ministerium zufolge die Beratung der Landwirte verstärkt und ein landesweites Erosionsereignis-Kataster aufgebaut. Die Forderung von Umweltschützern nach mehr Feldhecken, um die Ackerkrume zurückzuhalten, wurde bislang nicht in größerem Stil umgesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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