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Polizei und Zoll durchsuchen neun Objekte

Wustrow  

Polizei und Zoll durchsuchen neun Objekte

25.04.2019, 12:03 Uhr | dpa

Polizei und Zoll durchsuchen neun Objekte. Zoll-Logo

Das Logo des Zolls ist auf einem Einsatzfahrzeug zu sehen. Foto: Christophe Gateau/Archivbild (Quelle: dpa)

In einer großangelegten Aktion gegen Schleuser haben 200 Bundespolizisten und Zöllner am Donnerstag neun Objekte in ganz Mecklenburg-Vorpommern durchsucht. Gegen drei Männer werde wegen des Verdachts des gewerblichen Einschleusens von Ausländern und Urkundenfälschung ermittelt, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei in Stralsund. Sie blieben aber auf freiem Fuß.

Die zwei 33 und 42 Jahre alten Männer aus Montenegro und ein 34-jähriger Ukrainer sind den Angaben zufolge Subunternehmer im Baugewerbe und sollen für Arbeiter, die unerlaubt aus der Ukraine nach Deutschland einreisten, den Aufenthalt und illegale Jobs auf Baustellen organisiert haben. Die drei Männer sollen sie mit gefälschten Ausweisen versorgt haben. Um wie viele eingeschleuste Menschen es geht und wie groß der Schaden - etwa durch nicht gezahlte Sozialabgaben - ist, sei noch nicht klar.

Durchsucht wurden den Angaben zufolge Wohn- und Geschäftsräume sowie Baustellen. Es handelte sich um je zwei Objekte in Rostock und Greifswald, drei in Neubrandenburg und je eins in Wustrow auf dem Darß (Landkreis Vorpommern-Rügen) und Burg Stargard (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Dabei seien zwar keine unerlaubt eingereisten Arbeiter angetroffen worden, aber zahlreiche Unterlagen, Telefone und Computertechnik beschlagnahmt worden, sagte die Sprecherin. Auch einzelne Verstöße gegen Sozialvorschriften wurden demnach aufgenommen.

An der Aktion waren den Angaben zufolge Bundespolizisten aus MV und Schleswig-Holstein beteiligt, außerdem ein Hubschrauber und eine Hundestaffel. Unterstützung bekamen die Beamten von Zöllnern aus Stralsund und der Landespolizei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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